Claus-Dieter Wollitz (Trainer, Energie Cottbus): „Der Gegner ist als Mannschaft aufgetreten und ich bei uns viele Defizite gesehen habe. Ich war zu keiner Phase des Spiels zufrieden. Wir haben gefühlt jeden Zweikampf verloren und haben uns im Zentrum ausspielen lassen, als wenn wir das zum ersten Mal machen. Das ist sehr enttäuschend. Ich bin kein Ergebnis-Trainer und die Mannschaft ist eigentlich weiter, als das, was wir heute gesehen haben. Wir haben ohne Tempo und Überzeugung gespielt. Es geht dann manchmal auch um die Art, wie man spielt. Und damit bin ich heute nicht einverstanden.“

Fred Wonneberger (Trainer, Bischofswerdaer FV): „Wir haben ein tolles Spiel abgeliefert, sehr couragiert begonnen und Energie zunächst nicht ins Spiel kommen lassen. Leider haben wir die ersten zehn Minuten nach der Pause nicht ohne Gegentor überstanden. Und wir sind leider nicht durchschlagskräftig genug.“

Lennart Moser (Energie Cottbus): „Wir sind nicht so gut durch das ganze Spiel gekommen. Ich hätte mir natürlich gewünscht, dass es einfacher verläuft, aber es ist nicht jedes Spiel eine Selbstverständlichkeit. Wir müssen gucken, dass wir jetzt auch spielerisch wieder besser werden. Trotzdem bin ich zufrieden, dass wir die Null gehalten und den Sieg nach Hause geholt haben.“

Fernando Lenk (Bischofswerdaer FV): „Wir haben uns gut verkauft, wie fast immer in den letzten Spielen. Beim 2:0 von Cottbus hatten wir dazu noch etwas Pech. Aber das ist alles völlig in Ordnung, uns fehlen nur Tore und Punkte, die uns da unten helfen würden. So bleibt es weiter schwierig.“