Nein, die größte Aufholjagd Europas ist nicht nötig. Diese Formulierung, die Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz in seiner ersten Amtszeit mal verwendet, und die ihn dann fast schon wie ein Fluch verfolgt hatte, kann im Giftschrank der Cottbuser Vereinsgeschichte bleiben. Stattdessen geht es für den FCE in den kommenden Wochen darum, seriöse Regionalliga-Arbeit abzuliefern. Die Highlight-Spiele gegen Bayern und Dortmund sind vorbei, bis zur Winterpause gibt es planmäßig auch keine englischen Wochen mehr. Energie hat die wilde Anfangsphase des Spieljahres halbwegs glimpflich überstanden, der Rückstand zur Spitze ist sogar geringer als in der ersten Cottbuser Regionalliga-Saison 2016/17. Damals war Carl Zeiss Jena von Beginn an vorneweg gestürmt, dieses Mal ist die Spitze breiter. Das ist ein Vorteil für Energie – und das Meuselwitz-Spiel könnte tatsächlich der Auftakt für eine Aufholjagd sein. Doch dafür muss der FCE beständig punkten, nur mit vielen Siegen kann es ganz nach oben gehen. Das ist übrigens überall in Europa nicht anders.

Lesen Sie auch zum Thema Energie Cottbus:

Der Spielplan: Alle Spiele, alle Tore, alle Bilder

Der Energie-Kader: Neuaufbau mit vielen Neuzugängen

Der Sommerfahrplan: Termine, Testspiele, Torschützen

Unmittelbar nach dem Abpfiff gibt es hier auf LR Online eine Zusammenfassung mit den Höhepunkten des Spiels.

Zudem melden wir uns via Facebook und auf dem Instagram-Kanal der RUNDSCHAU-Sportredaktion.