Radeln zur Regeneration und auch gegen die Enttäuschung war am Montag die Devise bei Energie Cottbus. Denn: Nach der 0:2-Niederlage gegen den Karlsruher SC ist vor dem Nachholspiel am Mittwoch bei der SpVgg Unterhaching (19 Uhr). „Die Mannschaft ist sehr niedergeschlagen, diese Niederlage tut weh“, sagt  Trainer Claus-Dieter Wollitz. „In spielerischer Hinsicht war das eine sehr gute Leistung. Wir hatten mehr Anteile und mehr Abschlüsse als der Gegner.  Aber der Ball muss über die Linie, das haben wir nicht geschafft. Das bessere Team hat verloren.“

Zu den zwei Punkten Rückstand auf die Nichtabstiegsplätze in der 3. Fußball-Liga kommt noch eine weitere Hiobsbotschaft dazu: Der Einsatz von Fabio Viteritti in Unterhaching ist sehr fraglich. Der zuletzt wiedererstarkte Mittelfeldspieler klagt über Adduktorenbeschwerden. „Es wird eng bis Mittwoch. Wir müssen schauen, ob es Sinn macht. Er war lange verletzt und hat in den vergangenen Partien viel investiert“, erklärt Wollitz.

Nach dem Spiel in Unterhaching hat Energie dann fünf Tage Zeit, um sich zu erholen. Am nächsten Montag folgt die Partie in Zwickau. Dabei gibt es für Wollitz leistungsmäßig eigentlich keinen Grund, die Start­elf zu verändern. Auch die im Januar verpflichteten Spieler wie Jürgen Gjasula, Robert Müller, Luke Hemmerich und Daniel Bohl stecken die hohe Belastung speziell im März bislang gut weg, obwohl sie in der Hinrunde bei ihren bisherigen Vereinen nur wenig Spielpraxis hatten. Bis auf Hemmerich gehören die Neuzugänge derzeit allesamt zur Startelf.   Wollitz: „Die Jungs sind dankbar, dass sie bei uns nun spielen können. Den fehlenden Spielrhythmus haben wir aufgearbeitet.“