Energie Cottbus kämpft in der Regionalliga Nordost weiter um die Rückkehr in die 3. Fußball-Liga – es ist auch ein Kampf gegen die Ungewissheit. Gegenüber der Rundschau erklärte der DFB auf Nachfrage, dass die drängendsten Fragen rund um die Aufstiegsspiele in den nächsten Wochen abschließend geklärt werden.

Bisher wissen die Cottbuser nämlich nur, dass sie im Fall des Titelgewinns in zwei Aufstiegsspielen gegen den Meister der Regionalliga West antreten müssen. Unklar ist logischerweise noch, wer das sein wird. Aktuell ist der SV Rödinghausen im Westen mit 53 Punkten Spitzenreiter, der SC Verl (46 Punkte) hat aber bei drei weniger absolvierten Spielen noch alle Chancen.

Bildergalerie Pele Wollitz sichtlich angespannt - Relegationsspiel - Energie - Flensburg am 27. Mai 2018

Termin für Aufstiegsspiele noch nicht fix

Der DFB teilte mit, dass noch zu klären ist, an welchen beiden Terminen die Aufstiegsspiele ausgetragen werden. Im Gespräch sind Mittwoch, 20. Mai, und Sonntag, 24. Mai. Hier könnte es für die Teilnehmer an den Aufstiegsspielen aber zu zeitlichen Kollisionen mit dem Finaltag der Amateure (23. Mai) kommen, an dem die Landespokalendspiele ausgetragen werden. Die Terminfrage ist daher nicht offiziell entschieden. Offen ist auch noch, wann das Heimrecht für Hin- und Rückspiel ausgelost wird. Verbindliche Antworten möchte der DFB bis Ende Februar liefern.

Turnus für Aufstiegsspiele muss noch festgelegt werden

Im März wird der Verband zudem die letzten Details zur künftigen Aufstiegsregelung festzurren. Klar ist, dass ab kommender Saison die Meister der Staffeln Südwest und West in jedem Jahr direkt in die 3. Liga aufsteigen. Aus den drei anderen Regionalligen Nordost, Nord und Bayern steigt in jährlich wechselnder Folge nur ein Team direkt auf. Die übrigen beiden Meister spielen in zwei Partien den vierten Aufstiegsplatz aus. Dafür soll nun der Turnus für die kommenden drei Jahre festgelegt werden.