Auch die Frist für die Stellungnahme der Bürger, Vereine und Verbände wird nicht über den 31. November hinaus verlängert. Einen entsprechenden Antrag der Stadt Welzow hat die Gemeinsame Landesplanungsabteilung Berlin/Brandenburg mit Sitz in Potsdam abgelehnt. „Man hat uns mitgeteilt, dass die gesetzlichen Fristen für das Planverfahren eingehalten sind und bereits die Maximaldauer für die Frist zur Bürgerbeteiligung angesetzt wurde”, erklärte Michael Pohl, Bergbaukoordinator der Stadt.

Die Stadt Welzow hatte im September eine um drei Monate verlängerte Frist für die Stellungnahmen der Bürger zum Planverfahren Tagebau Welzow-Süd II gefordert, nachdem Stadtverordnete und Bürger die Auslegungsfristen als zu kurz kritisiert hatten. In der Stadtverordnetenversammlung hatte es dazu sogar einen einstimmigen Beschluss gegeben. Gefordert wurde, dass die Planungsunterlagen für den neuen Tagebau und alle Gutachten bis Ende Dezember öffentlich ausliegen und die Bürger ihre Stellungnahmen bis zum 28. Fe bruar abgeben können.