Aus Sicht des Neuen Verbandes der Lohnsteuerhilfevereine (NVL) könnten Elterngeld-Empfänger zu hoch besteuert worden sein. Betroffene sollten gegen den Bescheid Einspruch einlegen und eine entsprechende Anrechnung fordern.
Für das vergangene Jahr hat bei der Berechnung zum ersten Mal das Elterngeld eine Rolle gespielt. Es wird zwar selbst nicht besteuert, fließt aber ins Jahresbrutto bei der Ermittlung des persönlichen Steuersatzes ein. In Sachsen bleibt der einkommensunabhängig gezahlte Sockelbetrag von 300 Euro unberücksichtigt, in den anderen Bundesländern wird das volle Elterngeld der Steuerprogression unterworfen. Gegen die daraus folgende höhere Steuerbelastung sollten die Empfänger und gemeinsam veranlagende Ehepaare Einspruch erheben, rät der NVL. (dpa/eb)