Er verlangte, dass dieser Betrag bei der Einkommensermittlung berücksichtigt werden müsse. Anders als beim Arbeitslosengeld habe er dafür als Gegenleistung Arbeitsleistung erbracht.

Die Richter hielten dagegen: Insolvenzgeld sei ebenso wie das Arbeitslosen- oder Krankengeld eine steuerfreie Leistung der Sozialversicherung. Es zähle grundsätzlich nicht zum Erwerbseinkommen in den zwölf Monaten vor Geburt des Kindes.

Dass der Kläger während der Insolvenz des Arbeitgebers weiter tätig war, spiele für die Unterscheidung von Arbeitsentgelt und Versicherungsleistung keine Rolle, entschied das Landessozialgericht (Az.: L 13 EG 7/11).