Schulkinder würden dort nachmittags per Regionalexpress (RE) 18 aus Cottbus eintreffen, um in die Linie 886 des Neißeverkehrs nach Welzow umzusteigen. Der Bus führe ihnen vor der Nase weg. “Und er fährt nur stündlich vom Bahnhof in Neupetershain ab„, beklagt der Leser. “Wir sind ein Opfer des Fluchs der guten Taten„, weist Wolfram Heym vom Neißeverkehr die Vorwürfe zurück. Erst 2007 habe sein Unternehmen den stündlichen Busverkehr ab Neupetershain möglich gemacht, vorher sei der Anschluss noch schlechter gewesen. “Unsere Linien sind in Spremberg und Schwarze Pumpe außerdem eng getaktet„, erklärt Heym. Würden die Fahrzeiten in Neupetershain verschoben, bekämen dafür andere Fahrgäste ihren Anschlussbus nicht mehr. Daher bestünde in Neupetershain kein zeitlicher Puffer, könne das Unternehmen nicht auf die Beschwerden der Eltern eingehen. Den anonymen Leser stellt das offensichtlich nicht zufrieden: “Eltern haben sich beim Neißeverkehr beschwert und gebeten, den Fahrplan um zwei Minuten an die Züge anzupassen„, schreibt er. “Jedes Mal wurden sie entweder abgewimmelt oder erhielten keine Antwort.„ amh