Ein Wiedersehen gibt es mit Dr. André Thieme, Leiter Museen beim Schlösserland Sachsen in Dresden, der Ende August bei einem Festvortrag zum Stadtjubiläum seine Zuhörer mit einem kurzweiligen Abstecher in die frühere der 800-jährigen Geschichte Elsterwerdas entführt hatte.

Ins Elbe-Elster-Land geht es mit Ralf Uschner vom Kreismuseum Bad Liebenwerda. Er geht auf die Ersterwähnung dieser Region vor 700 Jahren ein. Dr. Dietrich Hanspach aus Ortrand beschäftigt sich mit der 800-jährigen Landschaftsgeschichte des Schradenwaldes. Mit den jüdischen Gedenkstätten im Elbe-Elster-Kreis befasst sich Erika Arlt aus Tröbitz. Die 85-Jährige hat über Jahrzehnte zum Verlorenen Transport geforscht und Familien in aller Welt geholfen, Schicksale aufzuklären.

Aus dem nordrhein-westfälischen Partnerkreis wird Kreisheimatpfleger Rolf Klostermann erwartet. Er wird den Teilnehmern die Struktur der Heimatpflege im Märkischen Kreis und seine Aufgaben als Kreisheimatpfleger erläutern. Diese Funktion gibt es im Elbe-Elster-Kreis nicht.

Zum Abschluss des Kreisheimatkundetages werden Mühlbergs Museumsleiterin Martina Hofmann und Architekt Onno Folkerts über die inhaltliche Neugestaltung des Stadtmuseums in der früheren Propstei und über das EU-Kulturerbesiegel in Verbindung mit Mühlberg als eine wichtige Stätte der Reformation berichten.

Die Eröffnung übernehmen am Samstag um 9.30 Uhr Landrat Christian Jaschiski (CDU) und Elsterwerdas Bürgermeister Dieter Herrchen (parteilos). Bevor die Heimatkundler auf ihre Kosten kommen, wird der diesjährige Preisträger im kreislichen Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ gekürt.