Wir hätten mindestens erwartet, dass eine Kosten-Erlös-Rechnung vorgelegt wird, die daraus resultierend eine Nachforderung von Altanschlussgebühren rechtfertigt. Es wurde viel über Gerechtigkeit gesprochen. Diese gibt es nun mal in diesem Bereich nicht. Sie wird erst erreicht, wenn alle Kosten auf den Kubikmeter Trink- und Abwasser umgelegt werden, und Hausbesitzer und Mieter die gleichen Wasserkosten bezahlen. Wir fordern, dass die Altanschlussgebühr auf 0,25 Euro festgelegt wird. Die übrige Kostendeckung sollte auf die verbrauchten Kubikmeter Wasser/Abwasser aufgeschlagen werden. Es sollte jeder Verbraucher den gleichen Preis bezahlen. Dazu muss die Grundgebühr abgeschafft werden. Wir sehen auch neidvoll auf die Schradendörfer oder auf die Stadtwerke Finsterwalde, die die Gebühr noch senken wollen und die den Begriff Altanschlussgebühr nicht kennen. Wirtschaften wir schlechter? Liegt es daran, dass wir einen Fremdbetrieb für die Betreibung der Anlagen gebunden haben? Zu all den Fragen hätten wir gern eine Antwort gehört.