Ein doppelstöckiger Schnellzug und ein Regionalzug waren auf einer Brücke nahe des niederländischen Bahnhofs von Amsterdam-Sloterdijk zusammengeprallt. Die Ursache war am Sonntag noch unklar. Der Bahnverkehr wurde am Nachmittag auf Teilen der Strecke wieder aufgenommen.

Nach Angaben der Bahngesellschaft "NS" erlitten viele Passagiere Knochenbrüche und Quetschungen. Etwa 42 Menschen wurden demnach schwer verletzt. In früheren Berichten war von 56 die Rede gewesen. 13 der Schwerverletzten seien in einem sehr kritischen Zustand, sagte ein Sprecher der Gesellschaft "ProRail", die für die Erhaltung des Schienennetzes zuständig ist.

Es ist eines der schwersten Zugunglücke der vergangenen Jahre in den Niederlanden. Für die Bahngesellschaft ist das ein "Alptraum", hieß es.