Während ihres 14-tägigen Aufenthaltes auf Kuba erlebten die beiden Lausitzer die Auswirkungen des Hurrikans "Ike".

Richtig ernst sei die Lage am ersten Septemberwochenende geworden, als die beiden Lausitzer zu einem zweitägigen Aufenthalt in der Hauptstadt weilten. Dort hatte der Wind bereits stark zugenommen. Im Ferienort Varadero wurden, so Beate Linz, Gäste anderer Hotels evakuiert und in ihr Hotel gebracht, weil dieses als sicher galt. Sie selber hätten vorsichtshalber die Koffer gepackt, weil ihr Zimmer im Erdgeschoss in unmittelbarer Nähe zum Meer lag. "Wir wären im Notfall zu Bekannten in einer höheren Etage gezogen", sagt die Gubenerin. Die Fenster seien mit Klebebändern gesichert worden. "Die Touristen wurden aufgefordert, darauf zu achten, dass sie alle Papiere beisammen hatten."

In der Nacht zum 9. September erreichte "Ike" dann Varadero. "Die Palmen bogen sich, der Sturm rüttelte wie wild an den Fenstern, das Meer trat über das Ufer. Wir wollten zunächst gar nicht schlafen, haben uns mit Sachen aufs Bett gelegt." Noch vor Mitternacht sei der Strom ausgefallen.

Am nächsten Tag habe sich der Sturm zwar beruhigt, aber bis zum Abend habe es noch extrem stark geregnet. "Es war ein unheimliches Gefühl, auf das wir durchaus hätten verzichten können", blickt Beate Linz zurück. Eig. Ber./te