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Gastro-Tipp
Eine kulinarische Reise nach Japan

Gut angerichtet und typisch japanisch ist das Essen im Osaka.
Gut angerichtet und typisch japanisch ist das Essen im Osaka.
Exklusiv | Düsseldorf. Im Restaurant Osaka in der Stadtmitte wird japanische Küche angeboten. Viele Fischgerichte und andere Klassiker stehen auf der Speisekarte. Julia Brabeck

Im Restaurant Osaka in der Stadtmitte wird japanische Küche angeboten. Viele Fischgerichte und andere Klassiker stehen auf der Speisekarte.

Das Ambiente des ehemaligen Fischrestaurants Faroz ist ungewöhnlich. Deshalb ist es verständlich, dass der neue Betreiber wenig verändert hat, obwohl in den Räumen nun das Restaurant Osaka japanische Gerichte anbietet. Flaschengrüne Kacheln zieren die Wand, alte Industrielampen hängen von der schwarzen Decke. Der Boden wurde mit grauer Farbe in Wischtechnik rustikal wie in einer Markthalle gestaltet. Entlang der Schaufenster stehen gemütliche Sitzbänke mit vielen Kissen und Decken an kleinen Bistrotischen. Von dort aus kann der Gast hervorragend das Großstadtleben beobachten, das sich an der Ecke Alexanderstraße/Oststraße abspielt.

Nicht ganz so großstädtisch und durchaus noch ausbaufähig sind allerdings die Öffnungszeiten des Osaka. Es hat sonntags, montags und nachmittags geschlossen - und die Küche macht auch gnadenlos um 22 Uhr zu. Wer zu spät kommt, hat Pech.

Die Küche befindet sich in der Mitte des Gastraumes, umgeben von den großen Theken, in denen früher der Fisch ausgestellt wurde. Dort werden die unterschiedlichen Gerichte zubereitet und auf hübschen Keramikplatten appetitlich angerichtet. So auch das eingelegte Gemüse - Rettich in zwei Variationen und Kohl (zusammen sechs Euro) -, das schön würzig daher kommt und von dem wir bei unserem Testbesuch gerne eine etwas größere Portion bekommen hätten.

Sehr großzügig ist hingegen der Caesar Salad mit Wasabi-Dressing bemessen, der eine angenehme Schärfe aufweist (kleine Portion für fünf Euro, große Portion 8,80 Euro). Die Zutaten wie Tomaten und Gurken sind sehr klein geschnitten, so dass sich die Aromen auf der Gabel vermengen. Mit den Stäbchen müht sich der ungeübte Esser allerdings wegen der kleinen Zutaten etwas ab. Eine geschmacklich schöne Kombination ist der gegrillte und dennoch sehr saftige Lachs mit Teriyakisoße (9,80 Euro), zu dem die würzige und heiße Miso-Suppe und Reis gut passen.

Überhaupt stehen im Restaurant Osaka viele Fischgerichte auf der Speisekarte. Dazu gehört auch Sashimi, ein Klassiker der japanischen Küche. Kunstvoll angerichtet, wird Sashimi im Osaka in drei Sorten serviert - nämlich als roher Lachs, roher Thunfisch und eingelegte Makrele (zusammen 18 Euro). Die Qualität ist tadellos, lediglich der Thunfisch hätte noch ein wenig dünner geschnitten werden können, was jedoch Geschmackssache ist.

Außerdem stehen auf der Speisekarte Gerichte wie gebratene Nudeln auf japanische Art mit Meeresfrüchten und Gemüse (10,80 Euro), frittiertes Hühnerfleisch mit Salzsoße (8,50 Euro), gegrilltes Schweinefleisch mit Ingwersoße (8,80 Euro) und japanische Cremekroketten (fünf Euro). Als Dessert kann der Gast unter drei exotischen Eissorten, aus roten Bohnen, schwarzem Sesam und grünem Tee, wählen.

Mittags gibt es im Osaka eine Karte, auf der verschiedene Udon-Nudelsuppen stehen. Mit frittiertem Tofu und Frühlingszwiebeln kostet diese japanische Spezialität 8,50 Euro. Wer möchte, kann die Suppe auch noch mit Extras wie Ei oder Krabben anreichern lassen. Außerdem gibt es die in Japan als Zwischenmahlzeit beliebten Onigiri. Das sind gewürzte Reisbälle, die beispielsweise mit eingelegter Pflaume oder gegrilltem Lachs gefüllt sind. Wer sich unter den Speisen nichts vorstellen kann, wird freundlich vom Personal beraten und erhält zu der Speisekarte ein kleines Fotobuch dazu, in dem alle Mahlzeiten abgebildet sind.