Entscheidend sei die tägliche Gesamtkalorienaufnahme.

"Ein zu reichhaltiges Frühstück kann sogar zur höheren Gesamtkalorienaufnahme führen", warnt die Dozentin. Wer mehr Energie zu sich nimmt, als er verbraucht, nimmt auf Dauer zu. "Bereits am Morgen sollte auf eine niedrige Energiezufuhr geachtet werden." Je reichhaltiger die morgendliche Mahlzeit, umso weniger sollte über den Tag verteilt gegessen werden.

Zusätzlich helfe es, das Frühstück protein- und ballaststoffreich zu gestalten. So haben 50 Gramm (g) Müsli mit 250 Milliliter Milch 374 Kalorien (kcal). Dagegen sparen 125 g Naturjoghurt, ein Esslöffel Haferflocken und ein Apfel 94 kcal ein - bei einer Gesamtmenge von 280 kcal. "Auch machen großes Volumen, Proteine und Ballaststoffe satter", erläutert Bänsch. Empfehlenswert seien Beerenobst, Quark, Ei und Frischkäse. Kalorienreiche Lebensmittel werden gegen fett- und kalorienärmere Varianten ausgetauscht.