Ungefähr 500 Exponate vom Anhäufler bis zu alten Zeitungen finden sich gut sortiert in der Heimatstube, die Monika Falkenhan auch am Töpfermarktwochenende offen hielt. "Allein am Samstag haben mich in der Heimatstube über 100 Leute besucht, und alle waren sehr interessiert. Viele haben wiedererkannt, womit sie früher auch gearbeitet und gelebt haben", so Monika Falkenhan. Alles originalAuf ihre Initiative geht auch die Einrichtung eines Klassenzimmers, wie es die Eltern und Großeltern der heutigen Schüler noch kennen, zurück. "Dafür habe ich viel Material aus der Grundschule bekommen, aber auch Privatleute und ich selbst habe beisteuern können." Von der Gardine aus Dederon über Lehrbücher und Schreibhefte, Pionierausweise, FDJ-Hemd, Schreibmaschine, Polylux und Diaprojektor findet sich hier alles, womit man beginnend ab den fünfziger Jahren des vorigen Jahrhunderts bis zum Teil in die Gegenwart lernte und lernt. Anruf genügt!"Selbst alte Zielscheiben von der GST (Gesellschaft für Sport und Technik) fanden sich noch im Schularchiv", freut sich Monika Falkenhan, ein lebendiges Bild vom Alltag der heutigen Mittvierziger und Mittfünfziger entwerfen zu können. Gern öffnet die Betreuerin der Crinitzer Heimatstube ihr Kleinod für interessierte Gäste - Anruf für Terminvereinbarungen genügt: 035324 38441. hk