Die Schüler planten einen Besuch beim Bürgermeister der Stadt Herzberg. Herr Oecknigk nahm sich Zeit, um alle Fragen zu beantworten. Besonders aufschlussreich war, dass bei städtischen Vorhaben ein sehr hoher Investitionsbedarf entsteht und dabei umfangreiche gesetzliche Vorgaben eingehalten werden müssen. Bei einem Rundgang durch das Rathaus durften die Schüler den Mitarbeitern im Standesamt, Einwohnermeldeamt und Ordnungsamt über die Schulter schauen. Außerdem besuchten sie das Bürgerzentrum, in dem sich weitere Ämter der Stadt Herzberg befinden.

Närrisches Wochenende in Gorden

Karin Gärtner und Petra Biastoch vom Dorfclub Gorden schreiben berichten über ein närrisches Wochenende in ihrem Dorf:

Wie in jedem Jahr wurde am letzten Januarwochenende in Gorden Fastnacht gefeiert. Mit dem traditionellen Einmarsch der Fastnachtspaare und einer Walzerrunde wurde der Fastnachtsball Freitagabend eröffnet. Für die musikalische Unterhaltung sorgte die Sound- Check-Diskothek aus Prösen. Bei strahlendem Sonnenschein und klirrender Kälte fanden sich Samstagmorgen etwa 50 Zemperleute an der Gaststube "Hanko" ein. Mit der Zemperkapelle ging es dann auf Tour durch den Ort. Die Gaben der Einwohner wurden mit einem Ständchen, einem Tänzchen und Schnäpschen vor der Hoftür belohnt. Die Tour endete am späten Nachmittag wieder bei "Hankos".

Am Abend ging das fröhliche Treiben in bunten Kostümen und mit guter Stimmung im "Sportlereck" weiter. Im Laufe des Abends wurden die sechs schönsten Kostüme ermittelt und prämiert.

Bis in die Morgenstunden wurde getanzt und gefeiert. Sonntagnachmittag fand das bunte Treiben mit dem Verzehr der erzemperten Gaben bei Musik und Tanz und Spielen seinen Abschluss.

Woche der Berufsorientierung

Schülerinnen und Schüler der Klassen 9a und 9b der Oberschule Elsterwerda schreiben:

Die Jugend auf den Einstieg in das spätere Berufsleben vorzubereiten, ist ein großes Ziel der Oberschule Elsterwerda. Deshalb führten die Schüler der Klassen 9a und 9b auch in diesem Schuljahr die "Woche der Berufsorientierung" durch. Zur Auftaktveranstaltung waren Betriebe und Unternehmen der Stadt Elsterwerda in unsere Schule eingeladen.

Eindrucksvoll wurden in Kleingruppen die verschiedenen Berufsbilder mit ihren Anforderungsprofilen dargestellt. Neben zu erwartenden Fähigkeiten und Fertigkeiten, Einsatz- und Qualifizierungsmöglichkeiten wurden zum Ausbildungsberuf auch weitere artverwandte Berufe benannt. Weiter ging es mit dem Erstellen des Lebenslaufes und des Bewerbungsschreibens am PC nach aktuellen DIN-Vorschriften. In einem Praktikum zur Herstellung von Naturkosmetik fühlten wir uns schon mal wie Laboranten. Den Abschluss dieser Woche bildete eine Exkursion in eine Nudelfabrik.

Insgesamt wird uns diese abwechslungsreich gestaltete Woche helfen, den richtigen Weg bei der Wahl des Berufes zu gehen. Ein großes Lob gilt Herrn Hennig von der Wirtschaftsförderung der Stadt Elsterwerda für seine Organisation und seine Ausführungen zu Ausbildungsmöglichkeiten in der Stadt. Auch hatten sich die Vertreter der Betriebe für uns Schüler viel Zeit genommen.

Toleranz durch Dialog

Wie Schüler der Klassen 4a und 4b der Grundschule Finsterwalde - Nehesdorf Toleranz lernten, das berichten Frau Schönau und Frau Butters:

Wie kommen Sie an einer Ampel zurecht? Gehen Sie auch arbeiten? Antwort auf solche Frage bekamen die Schüler im Projekt "Toleranz durch Dialog". Als Gäste hatten sie sich Menschen mit Handicap eingeladen, die ihnen zeigten, wie man als Sehbehinderter oder als Rollstuhlfahrer den Alltag bewältigt.

Die Kinder konnten selbst ausprobieren, mit einem Rollstuhl zu fahren und erlebten, wie schwierig es ist, damit auch Hindernisse überwinden zu müssen. Sie lernten außerdem zahlreiche Hilfsmittel kennen, die blinden Menschen das Leben erleichtern. Bereits im Sachunterricht hatten die Schüler ihren Vornamen in Blindenschrift gestaltet.

Ergänzt wurde das Projekt durch einen Beitrag des Sanitätshauses Kröger. Drei Mitarbeiter übten mit den Schülern, ihre Sinne neu zu entdecken. Überprüfen konnten sie ihren Gleichgewichts- und Tastsinn. Dabei war es für die Schüler sehr spannend, zu erfahren, dass man mit den Füßen auch greifen und fühlen kann.