Die "World Awards" - eine aus Kristall stilisierte Frauengestalt mit Globus über dem Kopf - waren im Jahr 2000 von Friedensnobelpreisträger Michail Gorbatschow und dem Österreicher Georg Kindel gegründet worden. Seit 2004 gibt es die Preise auch als Anerkennung für Frauen, die sich weltweit für Frauenrechte einsetzen.Trägerin des Hoffnungspreises ist in diesem Jahr die zehnjährige Jemenitin Nujood Ali. Sie wurde durch ihre Zwangsheirat und ihren Kampf für ihre Scheidung bekannt. Das Mädchen durfte nicht nach Wien fliegen - die Behörden ihrer Heimat hatten ihr vor der Abreise den Pass abgenommen. Es nützte nichts, dass sich der Exekutivdirektor der UN-Drogen- und Kriminalitäts-Behörde UNODC, Antonio Maria Costa, für das Kind einsetzte. "Wir werden die Welt heute Nacht nicht ändern", sagte Jordaniens Königin Noor, die als Moderatorin durch den Abend führte. Aber zumindest würden die Preise Hoffnung machen.Erste Preisträgerinnen waren 2004 in Hamburg neben anderen die Sängerinnen Whitney Houston und Dionne Warwick. Ein Jahr später wurden in Leipzig die Mütter in den weltweiten SOS-Kinderdörfern ausgezeichnet. 2006 in New York erhielten die Schauspielerin Sharon Stone und das Topmodel Claudia Schiffer den Preis. dpa/han