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Ein hartes Stück Arbeit für den FCE

Auftakt für die B-Jugend des FC Energie Cottbus in der Fußball-Bundesliga: Verbissener Zweikampf von Marian Goldbach und Magdeburgs Theo Ogbidi (vorn).
Auftakt für die B-Jugend des FC Energie Cottbus in der Fußball-Bundesliga: Verbissener Zweikampf von Marian Goldbach und Magdeburgs Theo Ogbidi (vorn). FOTO: Georg Zielonkowski/ski1
Fußball B-Junioren-Bundesliga. Ein richtig hartes Stück Arbeit musste die neu zusammengestellte B-Jugendmannschaft des FC Energie Cottbus als Neuling beim Auftaktspiel der Bundesliga-Saison verrichten, bevor der erste Punkt im Kasten war. Obwohl 1:0 in Front, endete die Partie gegen stark aufspielende Kicker des 1. Georg Zielonkowski / ski1

FC Magdeburg schließlich leistungsgerecht 1:1 unentschieden.

Eine recht junge Mannschaft schickte Energie-Coach Sebastian König aufs Feld, mit Iven Löffler auf der linken Abwehrseite einen seiner drei Neuzugänge. Schon im ersten Spielabschnitt zeigte der Vorjahres-Achte aus der Elbestadt ein recht breit auf Ballbesitz angelegtes Spiel mit vielen Kombinationen. Energie setzte dagegen nach gelungenen Balleroberungen auf flinke Konterangriffe. Zunächst wurde ein erfolgversprechender Schuss von Paul Jesse (15.) geblockt, während dem allein davon stürmenden Kevin Schade (16.) der Gäste-Torwart Julian Müßigbrot das Spielgerät vom Fuß schnappte.

Doch war der ehemalige Energie-Torwart im Tor der Elbestädter vier Minuten danach am Ende des schnellsten Energie-Angriffs ohne Abwehrchance. Nach einer Balleroberung von Jeremy Postelt überlief Danilo Martschinkowski die Gästeabwehr (20.), um den mitgelaufenen Kevin Schade zu bedienen, der selbstbewusst mit einem Heber nach zwei Jahren Abstinenz wieder einmal für ein Bundesliga-Tor von Energies U17 sorgte. Was zur Folge hatte, dass Magdeburg noch engagierter spielte und körperlich sehr präsent viele Zweikampfe für sich entschied, sich dabei allerdings auch nur eine echte Torchance erspielte. Doch wurde der einschussbereite Theo Ogbidi in größter Not fünf Meter vor der Torlinie von Iven Löffler geblockt.

Nach der Pause musste sich der Klassenneuling der nun noch größer gewordenen Wucht der Gästeangriffe erwehren, was der Abwehr weitgehend gelang. Doch nur noch ganz vereinzelt mündete die Abwehr in erfolgsträchtige Kombinationen oder gar Torabschlüsse. So war es schon hier eine Frage der Zeit, wann wohl die Gäste zum Ausgleichstreffer kommen würden. Dieser gelang in der 67. Minute auch, allerdings aus einer Standardsituation. In halblinker Position verhängte der Unparteiische einen wohl eher fragwürdigen Freistoß in der Nähe des Strafraumecks. Diesen zirkelte Magdeburgs bester Einzelspieler Shalva Ogbaidse um die Abwehrmauer an den rechten Innenpfosten, von wo das Spielgerät ins Tor prallte.

Energie-Coach Sebastian König bilanzierte: "Das war schon ein sehr ärgerlicher Gegentreffer, da wir kaum eine Torchance zugelassen haben. Nach dem Spielverlauf erscheint mir der Ausgleich allerdings leistungsgerecht. Ich bin sehr stolz auf meine Jungs, die nun den ersten Punkt in neuer Umgebung gewonnen haben. Alle haben erkannt, was es heißt, in der Bundesliga zu spielen. Allerdings bin ich sicher, dass wir weiter punkten werden, wenn wir die heutigen Erkenntnisse gemeinsam bewerten und auf diesem Wege die Fehler des Auftaktspiels abstellen. Aber angekommen in Liga eins sind wir erst einmal und das war wichtig."