Bei Einschlafproblemen sollten Betroffene sich ein Bad gönnen, bevor sie ins Bett gehen. Denn durch die Wärme fühlt man sich müde. Zusätzlich kann man noch Lavendel-, Baldrian- oder Melissenextrakt ins Wasser geben. Darauf weist die Zeitschrift "Senioren Ratgeber" (Ausgabe 11/2015) hin. Bei einer Wassertemperatur von 34 bis 36 Grad kann man bis zu einer halben Stunde in der Wanne verbringen. Wer trockene, juckende oder schuppige Haut hat, sollte beim Baden Mandel-, Avocado- oder Jojobaöl ins Wasser geben. Ist eine Erkältung im Anmarsch, kann man es mit einem ansteigenden Ganzkörperbad probieren: Anfangs sollte das Wasser 36 Grad haben. Dann lässt man heißes Wasser nachlaufen, bis es 40 Grad hat. Das Bad sollte etwa 20 Minuten dauern, rät die Zeitschrift. Zusätzlich kann man Thymian-, Edeltanne-, Eukalyptus- oder Kampferöl ins Badewasser geben. Danach packt man sich warm ein und legt sich ins Bett. Wer schon erkältet ist oder sogar Fieber hatte, sollte sein Immunsystem nicht mit einem Bad überfordern.

Manchmal muss man auch nicht komplett abtauchen: Bei kalten Füßen reicht oft ein Fußbad. Für zehn bis 20 Minuten kommen die Füße in 36 bis 38 Grad warmes Wasser. Wer seine Füße anschließend kalt abduscht, verstärkt den Effekt. Auch den Fingern tut ein Bad mitunter gut: Nämlich wenn man dort eine kleine Entzündung hat. Dann kann es helfen, die Finger zweimal täglich für 20 Minuten im 34 Grad warmen Wasser etwa mit Kamille-Zusatz zu baden.