Der Mitteilung zufolge nahmen Mitarbeiter des externen, vom Landkreis beauftragten Beraterbüros BDO, ebenfalls an der Zusammenkunft teil.

Im Wesentlichen seien die eingegangenen Konzepte zur Zukunftssicherung der Elbe-Elster Klinikum GmbH mit dem Fortführungskonzept des Elbe-Elster Klinikums, vorgestellt durch den Geschäftsführer Michael Neugebauer und den ärztlichen Direktor Rolf Rahnefeld, durch die Berater der BDO gegenübergestellt worden. Die Arbeitsgruppe habe dazu intensiv diskutiert. Wie Landkreis-Pressesprecher Torsten Hoffgaard mitteilt, sei die Arbeitsgruppe zu dem Ergebnis gekommen, dem Kreistag zu empfehlen, am derzeitigen rechtlichen Status der Elbe-Elster Klinikum GmbH keine Änderungen vorzunehmen. Damit solle der Landkreis Elbe-Elster alleiniger Gesellschafter bleiben und das vorgelegte Konzept des Klinikums umgesetzt werden.

Zwischenzeitlich hatte es mehrere Varianten für die Zukunft des Klinikums gegeben. Zunächst war eine Fusion mit dem benachbarten Niederlausitz-Klinikum, besonders vom ehemaligen Landrat Klaus Richter (SPD), favorisiert worden. Im Konzeptwettbewerb hätten sich nach RUNDSCHAU-Informationen überwiegend Interessenten gemeldet, die eine Teilprivatisierung oder eine vollständige Privatisierung favorisiert hatten. Im Zuge der Landratswahl war die Zukunft des Klinikums mehrfach Gegenstand politischer Äußerungen, wobei die drei Kandidaten, die zum Schluss im Rennen verblieben waren, sowohl den kommunalen Weiterbetrieb als auch eine Teilprivatisierung für denkbar hielten.

Nach jetzigem Stand der Dinge wird der Elbe-Elster-Kreistag in seiner Sitzung am 17. Mai auf Grundlage der Empfehlung der Arbeitsgruppe eine Entscheidung treffen.