Das zumindest steht in einem Schreiben eines Inkassobüros aus Berlin, das derzeit in vielen Briefkästen landet. Daher sei jetzt inklusive der Mahngebühren dieser Betrag fällig. Doch Vorsicht: Hinter der Forderung stecken nach Ansicht der Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt Betrüger. Verbraucher sollten den beigefügten Überweisungsschein nicht ohne Weiteres ausfüllen.

Zwar erscheint das Inkassounternehmen mit einer Internetseite und den dort angegebenen Kontaktdaten auf den ersten Blick seriös, berichtet die Verbraucherzentrale. Allerdings ist es im deutschen Rechtsdienstleistungsregister nicht zu finden. Unzählige Mahnbriefe mit gleichem Text und Datum, eine bulgarische Steuernummer und Einzahlungen auf ein Konto in Bulgarien sind nach Einschätzung der Verbraucherschützer weitere Signale für zweifelhafte Machenschaften.