Die Maschine war in Richtung Manila gestartet, als der Pilot ein Leck in der Hydraulik der Landeklappen meldete. Die zuständige aus tralische Aufsichtsbehörde kündigte gestern eine grundlegende Sicherheitsprüfung der Qantas-Flotte an.
Obwohl es keine Beweise für generelle Probleme gebe, sei es einfach klug, noch einmal alle Maschinen der Gesellschaft von unabhängigen Spezialisten checken zu lassen, sagte der Sprecher der zivilen Luftsicherheit, Peter Gibson. "Wir wollen uns auf Schlüsselbereiche wie Wartung und Sicherheitssysteme der Airline konzentrieren."
Der neue Zwischenfall ereignete sich eine Woche nach der spektakulären Notlandung eines Qantas-Jumbojets. Am 25. Juli musste die Boeing 747 mit einem großen Loch an der Unterseite in Manila notlanden. Kurz darauf am 28. Juli musste der Pilot einer Qantas-Boeing 737 den Flug nach Melbourne abbrechen und nach Adelaide zurückkehren, weil eine geöffnete Tür unter den Passagieren für "Chaos" gesorgt hatte. (dpa/sha)