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| 01:45 Uhr

Drebkauer CDU schlägt Seiteneinsteiger als Bürgermeister vor

Die Drebkauer CDU schickt den 46-jährigen Paul Köhne in den Bürgermeisterwahlkampf. Foto: Wappler
Die Drebkauer CDU schickt den 46-jährigen Paul Köhne in den Bürgermeisterwahlkampf. Foto: Wappler FOTO: Wappler
Drebkau. Ein Seiteneinsteiger will das politische Erbe des neuen Spree-Neiße-Landrates Harald Altekrüger (CDU) antreten: Für die Christdemokraten in der Stadt Drebkau geht der Rechtsanwalt Paul Köhne in den Bürgermeister-Wahlkampf: Dieses Amt hatte zuvor Altekrüger inne (die RUNDSCHAU berichtete). Paul Köhne setzte sich am Mittwochabend während einer Sitzung der Partei in einer Drebkauer Gaststätte mit 11 von 15 Stimmen klar gegen Andreas Kircher durch, der sich ebenfalls der politischen Herausforderung stellen wollte. René Wappler

Der 46-jährige Paul Köhne wohnt seit dem Jahr 2000 in Auras, er ist verheiratet, hat drei Kinder, und nimmt seit dem Jahr 2008 als CDU-Mitglied an den Stadtverordneten-Sitzungen in Drebkau teil. “Zwar habe ich derzeit mit der Tätigkeit als Rechtsanwalt hinreichend zu tun„, erklärt er. “Doch für das Bürgermeisteramt würde ich sie ruhen lassen, damit ich mich dieser Arbeit voll und ganz widmen kann.„

Zu seinen Zielen zählt die Konsolidierung des Haushalts. “Ich kann mir vorstellen, dass man Geld spart, indem man bei der Verwaltung stärker mit anderen Gemeinden zusammenarbeitet„, sagt Köhne. “Außerdem sehe ich in Leuthen starkes Potenzial zur Grundstücksvermarktung - und ich hoffe, dass über die Windkraft-Gewerbesteuer Geld in die Kassen fließt.„ Auch die Städtepartnerschaft mit dem polnischen Czerwiensk könnte nach seinen Worten noch ausgebaut werden. Zu den Teilnehmern der CDU-Wahlkonferenz zählte auch Landrat Altekrüger, der zu bedenken gab: “Als Bürgermeister muss man sich den Kopf für einen Vollzeitjob freihalten - zwölf bis 14 Stunden täglich und die Wochenenden kann man getrost einplanen.„

Bis zum 5. August müssen die Kandidaten für die Bürgermeisterwahl benannt sein. Die CDU ist die erste Partei, die ihren Kandiaten aufgestellt hat. Die Bürger bestimmen am 12. September das Stadtoberhaupt. Falls es zu einer Stichwahl kommen sollte, ist diese für den 26. September angesetzt. René Wappler