"Für die meisten Abgeordneten ist das Papier sicher noch gewöhnungsbedürftig", räumte Kämmerin Silvia Dietrich ein. In diesem Jahr müssten alle Ortsteile den Gürtel enger schnallen. Unter dem Strich stünden 400 000 Euro weniger Schlüsselzuweisungen zur Verfügung. In allen Ortsteilen gebe es dennoch unaufschiebbare Investitionen. So könnten sich die Wainsdorfer Feuerwehrleute auf ein neues Fahrzeug (Kosten: rund 125 000 Euro) freuen. Außerdem seien Renovierungsarbeiten am Mehrzweckgebäude am Sportplatz eingeplant. In Würdenhain schlage die Fertigstellung des Anbaus am Feuerwehrgerätehaus mit rund 53 000 Euro zu Buche. In Prösen müsse die Gemeinde die Eigenanteile für die Sanierung der zwei Bahnübergänge in Höhe von rund 70 000 Euro sowie die Arbeiten am Schulkomplex in Höhe von rund 29 000 Euro einplanen. Der Straßenbau hat in diesem Jahr in Reichenhain Vorrang. Für den Ausbau des landwirtschaftlichen Weges (Verlängerung Siedlungsweg) und der Siedlung am Konsum stünden Eigenanteile von insgesamt rund 100 000 Euro im Plan. Und der Ausbau der Ortsdurchfahrt sei mit 15 000 Euro gebucht. Ines Klut