Allerdings sei nicht vor Ende Mai oder Anfang Juni mit einer Veröffentlichung konkreter Zahlen zu rechnen, wie Bafa-Pressesprecher Holger Beutel mitteilte. ,,Im Haushaltsentwurf sind dafür Fördergelder vorgesehen, die tatsächlichen Konditionen stehen aber noch nicht fest." Deshalb könnten Anträge derzeit noch nicht gestellt werden. Insgesamt sieht der Bundeshaushalt 71 Millionen Euro für die geförderte Nachrüstung vor.

,,Die 330 Euro Förderung in bar wird es weiterhin geben", sagt Jürgen Maaß, Pressesprecher des Bundesumweltministeriums. Im bisherigen Modell konnte der Pkw-Besitzer den Betrag auch mit der Kfz-Steuer verrechnen lassen. Wer seit dem 1. Januar 2010 seinen Pkw umgerüstet hat, könne den Zuschuss rückwirkend beantragen, sobald die Fördermodalitäten klar seien.

Neu ist, dass die Förderung künftig auch auf leichte Nutzfahrzeuge erweitert werden soll. Für diese werde der Zuschuss nicht rückwirkend ausgezahlt, sondern erst ab dem Zeitpunkt, an dem die Förderrichtlinie in Kraft tritt, so Maaß. Wann dies der Fall sein wird, hänge davon ab, wann sich die zuständigen Bundesministerien darauf einigen, bis zu welcher Tonnen-Grenze von einem leichten Nutzfahrzeug die Rede sein könne. ,,Ziel muss es hier sicher sein, vor allem Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen, die von kleinen Betrieben und dem Handwerk genutzt werden, zu fördern." Gerade diese seien es, die in den Innenstädten am häufigsten unterwegs sind, und damit zur Feinstaubbelastung beitragen.