Cottbus. Der Film erzählt die Geschichte der Wiedervereinigung - das Wendejahr aus Sicht von sechs Teenagern aus Ostdeutschland. Sie erinnern sich gemeinsam an das, was vor einem Vierteljahrhundert geschah. Damals, im Herbst '89, sind sie zu jung, um später in die üblichen Raster von "Stasiopfer", "Ostalgiker" oder "Jammerossi" zu passen, aber auch bereits zu alt, um im neuen Deutschland einfach unbekümmert weiter erwachsen zu werden. Gemeinsam reisen sie zurück in eine Zeit, die sie so ganz anders erlebt haben, als die meisten Menschen auf der Welt denken.

"Generation '89" verzichtet bewusst auf die gängigen Bilder und Momente des Wendejahres und arbeitet ohne Kommentierung ausschließlich mit O-Tönen seiner Protagonisten.

Obenkino/Jugendkulturzentrum Glad-House Cottbus, Straße der Jugend 16, Donnerstag, 15. Oktober, 19 Uhr - Nach der Filmvorstellung folgt ein Gespräch mit der Regisseurin Anke Ertner, es moderiert Esther Undisz. Weitere Filmvorstellung: Sonntag, 18. Oktober, 19.30 Uhr.