31 Trainer in 57 Jahren Die Trainer des FC Energie Cottbus

31 Trainer hatten der SC Cottbus, die BSG Energie und der FC Energie Cottbus seit 1963. Willi Schober war der erste, Claus-Dieter Wollitz einer von drei Trainern mit zwei Amtszeiten, und Eduard Geyer nicht nur der Trainer mit den größten Erfolgen der Vereinsgeschichte, sondern auch der längsten Amtszeit.

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Willi Schober (07/1963 - 03/1965):

Als Schober im Juli 1963 die gerade aus Senftenberg nach Cottbus delegierte Mannschaft übernimmt, heißt der Verein noch SC Cottbus. In der ersten Saison verpassen die Lausitzer unter ihm den Aufstieg in die DDR-Oberliga und bleiben hinter der ASG Vorwärts Cottbus sogar nur zweitbester Verein der Stadt.
Willi Schober (07/1963 - 03/1965): Als Schober im Juli 1963 die gerade aus Senftenberg nach Cottbus delegierte Mannschaft übernimmt, heißt der Verein noch SC Cottbus. In der ersten Saison verpassen die Lausitzer unter ihm den Aufstieg in die DDR-Oberliga und bleiben hinter der ASG Vorwärts Cottbus sogar nur zweitbester Verein der Stadt. © Foto: fcenergie-museum.de
Hellmut Trunschke (03/1965 - 01/1966):

Im letzten Jahr vor der Ausgliederung der Fußballer aus dem SC Cottbus in die Betriebssportgemeinschaft Energie führt Hellmut Trunschke die Mannschaft auf den zweiten Platz in der DDR-Liga. Nachdem er das Ziel Oberliga-Aufstieg aber in der Folgesaison zu verfehlen droht, verlässt er den Verein zur Rückrunde.
Hellmut Trunschke (03/1965 - 01/1966): Im letzten Jahr vor der Ausgliederung der Fußballer aus dem SC Cottbus in die Betriebssportgemeinschaft Energie führt Hellmut Trunschke die Mannschaft auf den zweiten Platz in der DDR-Liga. Nachdem er das Ziel Oberliga-Aufstieg aber in der Folgesaison zu verfehlen droht, verlässt er den Verein zur Rückrunde. © Foto: fcenergie-museum.de
Heinz Frenzel (01/1966 - 06/1967):

Der erste Trainer der neuen BSG Energie führt das Team in seinem ersten halben Jahr mit nur zwei Niederlagen auf den dritten Platz der DDR-Liga-Tabelle, was er im Folgejahr wiederholt. Danach strebt Frenzel nach höherem, wenn auch nicht mit Energie: Im Sommer 1967 wechselt er zum BSG Chemie Leipzig in die Oberliga.
Heinz Frenzel (01/1966 - 06/1967): Der erste Trainer der neuen BSG Energie führt das Team in seinem ersten halben Jahr mit nur zwei Niederlagen auf den dritten Platz der DDR-Liga-Tabelle, was er im Folgejahr wiederholt. Danach strebt Frenzel nach höherem, wenn auch nicht mit Energie: Im Sommer 1967 wechselt er zum BSG Chemie Leipzig in die Oberliga. © Foto: fcenergie-museum.de
Helmut Beulich (07/1967 - 12/1969):

Auch Beulich scheitert mit einem zweiten Platz hinter dem Berliner FC Dynamo am Aufstieg in die höchste Spielklasse. Im Folgejahr verhindern zahlreiche Unentschieden den Sprung an die Spitze. Im November 1969 tritt der Sachse schließlich zurück, anschließend ist er in Finsterwalde und Suhl als Trainer aktiv.
Helmut Beulich (07/1967 - 12/1969): Auch Beulich scheitert mit einem zweiten Platz hinter dem Berliner FC Dynamo am Aufstieg in die höchste Spielklasse. Im Folgejahr verhindern zahlreiche Unentschieden den Sprung an die Spitze. Im November 1969 tritt der Sachse schließlich zurück, anschließend ist er in Finsterwalde und Suhl als Trainer aktiv. © Foto: fcenergie-museum.de
Günter Dabow (12/1969):

Nach dem Rücktritt von Beulich übernimmt der bisherige Co-Trainer Günter Dabow interimsweise die Leitung der Mannschaft. In den zwei Spielen unter Dabows Regie gewinnt die BSG Energie souverän gegen Wismar und Schwerin. Trotz der perfekten Bilanz geht der Kolkwitzer danach wieder ins zweite Glied zurück.
Günter Dabow (12/1969): Nach dem Rücktritt von Beulich übernimmt der bisherige Co-Trainer Günter Dabow interimsweise die Leitung der Mannschaft. In den zwei Spielen unter Dabows Regie gewinnt die BSG Energie souverän gegen Wismar und Schwerin. Trotz der perfekten Bilanz geht der Kolkwitzer danach wieder ins zweite Glied zurück. © Foto: fcenergie-museum.de
Erich Lüddeke (01/1970 - 06/1971):

Der im heutigen Niedersachsen geborene Lüddeke ist nach dem Krieg für zahlreiche Vereine in und um Cottbus als Spieler und Trainer aktiv. Mit der BSG Energie erreicht er als Übungsleiter zwei vierte Plätze in der DDR-Liga.
Erich Lüddeke (01/1970 - 06/1971): Der im heutigen Niedersachsen geborene Lüddeke ist nach dem Krieg für zahlreiche Vereine in und um Cottbus als Spieler und Trainer aktiv. Mit der BSG Energie erreicht er als Übungsleiter zwei vierte Plätze in der DDR-Liga. © Foto: fcenergie-museum.de
Manfred Kupferschmied (07/1971 - 01/1976):

Nach sechs Jahren im Trikot der BSG Energie übernimmt Kupferschmied im Juli 1971 direkt das Traineramt in Cottbus. Und das mit Erfolg: Von Beginn an ist Cottbus in der DDR-Liga vorne dabei und steigt 1973 und 1975 in die höchste Spielklasse der Republik auf. Etablieren kann sich Energie dort aber nie, was Kupferschmied im Winter nach dem zweiten Aufstieg auch das Amt kostet. Danach ist er weiter als Trainer und in den 2000ern auch als Sportvorstand des Chemnitzer FC aktiv.
Manfred Kupferschmied (07/1971 - 01/1976): Nach sechs Jahren im Trikot der BSG Energie übernimmt Kupferschmied im Juli 1971 direkt das Traineramt in Cottbus. Und das mit Erfolg: Von Beginn an ist Cottbus in der DDR-Liga vorne dabei und steigt 1973 und 1975 in die höchste Spielklasse der Republik auf. Etablieren kann sich Energie dort aber nie, was Kupferschmied im Winter nach dem zweiten Aufstieg auch das Amt kostet. Danach ist er weiter als Trainer und in den 2000ern auch als Sportvorstand des Chemnitzer FC aktiv. © Foto: fcenergie-museum.de
Dieter Schulz (01/1976 - 05/1976)

Nach Kupferschmieds Entlassung übernimmt dessen langjähriger Co-Trainer Dieter Schulz für ein halbes Jahr das Zepter bei der BSG. Den drohenden Oberliga-Abstieg kann er mit nur zwei Siegen in 13 Spielen aber auch nicht mehr verhindern. Schulz geht danach wieder ins zweite Glied zurück, bekommt aber später noch eine zweite Chance als Cheftrainer.
Dieter Schulz (01/1976 - 05/1976) Nach Kupferschmieds Entlassung übernimmt dessen langjähriger Co-Trainer Dieter Schulz für ein halbes Jahr das Zepter bei der BSG. Den drohenden Oberliga-Abstieg kann er mit nur zwei Siegen in 13 Spielen aber auch nicht mehr verhindern. Schulz geht danach wieder ins zweite Glied zurück, bekommt aber später noch eine zweite Chance als Cheftrainer. © Foto: fcenergie-museum.de
Claus Kreul (05/1976 - 12/1977):

Unter dem aus Gera gekommenen Kreul landet die BSG Energie hoffnungslos im Tabellenmittelfeld der DDR-Liga. In der Folgesaison ist für ihn Schluss in Cottbus. Die Trainerkarriere des Vogtländers geht aber in den 80er Jahren beim 1. FC Magdeburg, wo er den FDGB-Pokal gewinnt, sowie bei Hansa Rostock weiter.
Claus Kreul (05/1976 - 12/1977): Unter dem aus Gera gekommenen Kreul landet die BSG Energie hoffnungslos im Tabellenmittelfeld der DDR-Liga. In der Folgesaison ist für ihn Schluss in Cottbus. Die Trainerkarriere des Vogtländers geht aber in den 80er Jahren beim 1. FC Magdeburg, wo er den FDGB-Pokal gewinnt, sowie bei Hansa Rostock weiter. © Foto: fcenergie-museum.de
Hans-Jürgen Stenzel (02/1978 - 09/1980):

Unter Stenzel erreicht die BSG Energie zwei Jahre in Folge die Aufstiegsrunde zur DDR-Oberliga. Der Aufstieg selbst bleibt dem Übungsleiter, der vorher lange Jahre den Stadtkonkurrenten ASG Vorwärts Cottbus trainiert hatte, aber weiter verwehrt - wenn auch nur denkbar knapp, wie etwa im letzten Spiel 1979 gegen Chemie Böhlen.
Hans-Jürgen Stenzel (02/1978 - 09/1980): Unter Stenzel erreicht die BSG Energie zwei Jahre in Folge die Aufstiegsrunde zur DDR-Oberliga. Der Aufstieg selbst bleibt dem Übungsleiter, der vorher lange Jahre den Stadtkonkurrenten ASG Vorwärts Cottbus trainiert hatte, aber weiter verwehrt - wenn auch nur denkbar knapp, wie etwa im letzten Spiel 1979 gegen Chemie Böhlen. © Foto: fcenergie-museum.de
Dieter Schulz (09/1980 - 02/1982):

Unter dem langjährigen Energie-Torhüter gelingt den Cottbusern im Sommer 1981 der erneute Aufstieg in die DDR-Oberliga. Dort erleben Dieter Schulz und die BSG jedoch einen Horror-Start: In den ersten 15 Spielen bleibt seine Mannschaft ohne Sieg - es ist das Ende seiner Amtszeit. Schulz bleibt dem Verein aber auch im Anschluss unter anderem als Trainer der Amateure, Scout und Ehrenrat erhalten.
Dieter Schulz (09/1980 - 02/1982): Unter dem langjährigen Energie-Torhüter gelingt den Cottbusern im Sommer 1981 der erneute Aufstieg in die DDR-Oberliga. Dort erleben Dieter Schulz und die BSG jedoch einen Horror-Start: In den ersten 15 Spielen bleibt seine Mannschaft ohne Sieg - es ist das Ende seiner Amtszeit. Schulz bleibt dem Verein aber auch im Anschluss unter anderem als Trainer der Amateure, Scout und Ehrenrat erhalten. © Foto: fcenergie-museum.de
Rudi Speer (03/1982):

Zweimal sitzt Rudi Speer in der DDR-Oberligasaison 1981/82 auf der Trainerbank der BSG Energie. Dabei holt er mit dem 3:2 gegen die BSG Wismut Aue auch einen von nur drei Siegen der Saison. Der Aufsteiger aus Cottbus muss dennoch nach nur einem Jahr zurück in die DDR-Liga.
Rudi Speer (03/1982): Zweimal sitzt Rudi Speer in der DDR-Oberligasaison 1981/82 auf der Trainerbank der BSG Energie. Dabei holt er mit dem 3:2 gegen die BSG Wismut Aue auch einen von nur drei Siegen der Saison. Der Aufsteiger aus Cottbus muss dennoch nach nur einem Jahr zurück in die DDR-Liga. © Foto: fcenergie-museum.de
Günther Guttmann (03/1982 - 10/1984):

Den Abstieg aus der DDR-Oberliga kann auch der von der BSG Stahl Riesa gekommene Guttmann nicht verhindern. Und auch in den kommenden zwei Jahren verpasst Energie mit einem dritten Platz und einem vierten Platz die Aufstiegsrunde. Nach einem verpatzten Saisonstart 1984 verlässt Guttmann die BSG in Richtung Prenzlau, wo er beim Bezirksligisten BSG Lok Armaturen weitere zehn Jahre als Trainer arbeitet.
Günther Guttmann (03/1982 - 10/1984): Den Abstieg aus der DDR-Oberliga kann auch der von der BSG Stahl Riesa gekommene Guttmann nicht verhindern. Und auch in den kommenden zwei Jahren verpasst Energie mit einem dritten Platz und einem vierten Platz die Aufstiegsrunde. Nach einem verpatzten Saisonstart 1984 verlässt Guttmann die BSG in Richtung Prenzlau, wo er beim Bezirksligisten BSG Lok Armaturen weitere zehn Jahre als Trainer arbeitet. © Foto: fcenergie-museum.de
Fritz Bohla (10/1984 - 11/1990):

Nach Eduard Geyer ist der Kostritzer der Trainer mit der längsten Amtszeit bei Energie. Bohla führt die Mannschaft 1986 und 1988 zu zwei Aufstiegen in die Oberliga. Nach dem erstmaligen Klassenerhalt 1989 gelingt der BSG im Wendejahr schließlich die beste Saison in ihrer DDR-Fußball-Geschichte: Punktgleich mit dem FC Hansa Rostock landet Cottbus in der Oberliga auf dem siebten Platz.
Fritz Bohla (10/1984 - 11/1990): Nach Eduard Geyer ist der Kostritzer der Trainer mit der längsten Amtszeit bei Energie. Bohla führt die Mannschaft 1986 und 1988 zu zwei Aufstiegen in die Oberliga. Nach dem erstmaligen Klassenerhalt 1989 gelingt der BSG im Wendejahr schließlich die beste Saison in ihrer DDR-Fußball-Geschichte: Punktgleich mit dem FC Hansa Rostock landet Cottbus in der Oberliga auf dem siebten Platz. © Foto: www.fcenergie-museum.de
Timo Zahnleiter (11/1990 - 04/1991):

Ausgestattet mit Bundesliga-Erfahrung kommt mit Hans-Dieter "Timo" Zahnleiter nach der Wiedervereinigung ein westdeutscher Fußballtrainer in die Lausitz. Doch es bleibt ein Missverständnis: Schon nach neun sieglosen Spielen und nur drei Punkten ist Zahnleiters Zeit in Cottbus vorbei.
Timo Zahnleiter (11/1990 - 04/1991): Ausgestattet mit Bundesliga-Erfahrung kommt mit Hans-Dieter "Timo" Zahnleiter nach der Wiedervereinigung ein westdeutscher Fußballtrainer in die Lausitz. Doch es bleibt ein Missverständnis: Schon nach neun sieglosen Spielen und nur drei Punkten ist Zahnleiters Zeit in Cottbus vorbei. © Foto: fcenergie-museum.de
Hans-Jürgen Stenzel (04/1991 - 04/1992):

Auch Stenzel bleibt in seiner zweiten Amtszeit bei Energie zunächst sieglos: Drei Unentschieden in sechs Spielen bedeuten den 15. Platz zum Ende der letzten DDR-Oberligasaison. Damit verpasst der FC Energie zunächst den Sprung in den gesamtdeutschen Profifußball.
Hans-Jürgen Stenzel (04/1991 - 04/1992): Auch Stenzel bleibt in seiner zweiten Amtszeit bei Energie zunächst sieglos: Drei Unentschieden in sechs Spielen bedeuten den 15. Platz zum Ende der letzten DDR-Oberligasaison. Damit verpasst der FC Energie zunächst den Sprung in den gesamtdeutschen Profifußball. © Foto: fcenergie-museum.de
Ulrich Nikolinski (04/1992 - 06/1994):

Unter Nikolinski klopft der FC Energie Cottbus 1994 zum ersten Mal am Tor zur zweiten Bundesliga an. Da der Oberligameister Union Berlin verzichtet, dürfen die Lausitzer als Zweitplatzierte an der Aufstiegsrunde teilnehmen. Dort verabschiedet sich Nikolinski mit vier Niederlagen aus vier Spielen vom Energie-Trainerposten.
Ulrich Nikolinski (04/1992 - 06/1994): Unter Nikolinski klopft der FC Energie Cottbus 1994 zum ersten Mal am Tor zur zweiten Bundesliga an. Da der Oberligameister Union Berlin verzichtet, dürfen die Lausitzer als Zweitplatzierte an der Aufstiegsrunde teilnehmen. Dort verabschiedet sich Nikolinski mit vier Niederlagen aus vier Spielen vom Energie-Trainerposten. © Foto: fcenergie-museum.de
Eduard Geyer (07/1994 - 11/2004):

Cottbus in der Bundesliga - ohne Eduard Geyer wäre das nicht vorstellbar. In sechs Jahren führt der ehemalige Dynamo-Spieler den FCE sensationell von der Regional- in die Bundesliga. Darüber hinaus sind die Cottbuser 1997 als erster Ostverein im DFB-Pokalfinale in Berlin vertreten. Während der drei Bundesligajahre sammelt der kauzige Übungsleiter auch weit über die Lausitz hinaus Sympathien in Fußball-Deutschland. Im November 2004 endet die Erfolgsgeschichte nach 378 Pflichtspielen mit einer Heimniederlage gegen Alemannia Aachen.
Eduard Geyer (07/1994 - 11/2004): Cottbus in der Bundesliga - ohne Eduard Geyer wäre das nicht vorstellbar. In sechs Jahren führt der ehemalige Dynamo-Spieler den FCE sensationell von der Regional- in die Bundesliga. Darüber hinaus sind die Cottbuser 1997 als erster Ostverein im DFB-Pokalfinale in Berlin vertreten. Während der drei Bundesligajahre sammelt der kauzige Übungsleiter auch weit über die Lausitz hinaus Sympathien in Fußball-Deutschland. Im November 2004 endet die Erfolgsgeschichte nach 378 Pflichtspielen mit einer Heimniederlage gegen Alemannia Aachen. © Foto: fcenergie-museum.de
Petrik Sander (11/2004 - 09/2007):

Über sieben Jahre hatte der Quedlinburger als Co-Trainer unter Eduard Geyer gearbeitet. Nach dessen Abschied führt er den FCE in nur zwei Jahren vom Zweitliga-Abstiegskampf zurück in die Bundesliga, wo die Cottbuser schließlich auch souverän die Klasse halten. Nach sechs sieglosen Spielen zum Saisonstart 2007/08 ist für Sander dennoch Schluss.
Petrik Sander (11/2004 - 09/2007): Über sieben Jahre hatte der Quedlinburger als Co-Trainer unter Eduard Geyer gearbeitet. Nach dessen Abschied führt er den FCE in nur zwei Jahren vom Zweitliga-Abstiegskampf zurück in die Bundesliga, wo die Cottbuser schließlich auch souverän die Klasse halten. Nach sechs sieglosen Spielen zum Saisonstart 2007/08 ist für Sander dennoch Schluss. © Foto: fcenergie-museum.de
Heiko Weber (09/2007):

Für genau ein Spiel leitet der heutige Trainer des ZFC Meuselwitz im September 2007 die Geschicke beim FC Energie - und das ausgerechnet gegen Bayern München. In der Allianz Arena präsentieren sich die Cottbuser 60 Minuten ebenbürtig, brechen danach aber ein und kassieren noch fünf Gegentore. Weber trainiert anschließend wieder das Reserveteam.
Heiko Weber (09/2007): Für genau ein Spiel leitet der heutige Trainer des ZFC Meuselwitz im September 2007 die Geschicke beim FC Energie - und das ausgerechnet gegen Bayern München. In der Allianz Arena präsentieren sich die Cottbuser 60 Minuten ebenbürtig, brechen danach aber ein und kassieren noch fünf Gegentore. Weber trainiert anschließend wieder das Reserveteam. © Foto: fcenergie-museum.de
Bojan Prasnikar (09/2007 - 05/2009):

Der Slowene übernimmt den FC Energie im September auf dem letzten Platz der Bundesligatabelle - und führt die Mannschaft dennoch zum vorzeitigen Klassenerhalt am 33. Spieltag. Ein Jahr später reicht es jedoch nur für die Relegation, die Cottbus gegen den 1. FC Nürnberg verliert. Danach verlässt Prasnikar den Verein wieder in Richtung Slowenien.
Bojan Prasnikar (09/2007 - 05/2009): Der Slowene übernimmt den FC Energie im September auf dem letzten Platz der Bundesligatabelle - und führt die Mannschaft dennoch zum vorzeitigen Klassenerhalt am 33. Spieltag. Ein Jahr später reicht es jedoch nur für die Relegation, die Cottbus gegen den 1. FC Nürnberg verliert. Danach verlässt Prasnikar den Verein wieder in Richtung Slowenien. © Foto: fcenergie-museum.de
Claus-Dieter Wollitz (07/2009 - 12/2011):

Wollitz, die Erste: Nach dem Abstieg in die zweite Bundesliga soll der damals 44-Jährige den FC Energie mit jungen, deutschen Spielern zu neuen Erfolgen führen. Diese stellen sich mit dem Einzug ins DFB-Pokalhalbfinale auch ein, an die Aufstiegsränge zur Bundesliga klopfen die Cottbuser während seiner ersten Amtszeit aber selten. Wollitz zieht im Dezember 2011 schließlich selbst die Reißleine und wechselt zurück zum VfL Osnabrück.
Claus-Dieter Wollitz (07/2009 - 12/2011): Wollitz, die Erste: Nach dem Abstieg in die zweite Bundesliga soll der damals 44-Jährige den FC Energie mit jungen, deutschen Spielern zu neuen Erfolgen führen. Diese stellen sich mit dem Einzug ins DFB-Pokalhalbfinale auch ein, an die Aufstiegsränge zur Bundesliga klopfen die Cottbuser während seiner ersten Amtszeit aber selten. Wollitz zieht im Dezember 2011 schließlich selbst die Reißleine und wechselt zurück zum VfL Osnabrück. © Foto: fcenergie-museum.de
Markus Feldhoff (12/2011)

Nach dem überraschenden Rücktritt von "Pele" Wollitz steht Markus Feldhoff als Interimstrainer für zwei Spiele an der Seitenlinie. Das Derby gegen Dynamo Dresden geht mit 1:2 verloren, gegen den MSV Duisburg gibt es im Stadion der Freundschaft zumindest einen Punkt.
Markus Feldhoff (12/2011) Nach dem überraschenden Rücktritt von "Pele" Wollitz steht Markus Feldhoff als Interimstrainer für zwei Spiele an der Seitenlinie. Das Derby gegen Dynamo Dresden geht mit 1:2 verloren, gegen den MSV Duisburg gibt es im Stadion der Freundschaft zumindest einen Punkt. © Foto: fcenergie-museum.de
Rudi Bommer (01/2012 - 11/2013):

In seinem ersten Halbjahr in der Lausitz feiert der Ex-Bundesliga-Profi nur zwei Siege und zittert mit seiner Mannschaft bis zum letzten Spieltag um den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga. Nach der Sommerpause folgt hingegen ein Traumstart mit fünf Siegen aus den ersten sieben Spielen, der noch bis in den Winter vom Aufstieg träumen lässt. Nachdem auch der Saisonstart 2013/14 misslingt, muss Bommer den Hut nehmen.
Rudi Bommer (01/2012 - 11/2013): In seinem ersten Halbjahr in der Lausitz feiert der Ex-Bundesliga-Profi nur zwei Siege und zittert mit seiner Mannschaft bis zum letzten Spieltag um den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga. Nach der Sommerpause folgt hingegen ein Traumstart mit fünf Siegen aus den ersten sieben Spielen, der noch bis in den Winter vom Aufstieg träumen lässt. Nachdem auch der Saisonstart 2013/14 misslingt, muss Bommer den Hut nehmen. © Foto: www.fcenergie-museum.de
Stephan Schmidt (11/2013 - 02/2014):

Sieben Spiele, sieben Niederlagen: Mit diesem desolaten Einstand beim FC Energie stellt Schmidt sogar einen Zweitliga-Rekord ein. Nach nur einem Punktgewinn wird der Berliner schließlich entlassen. Unter seiner Ägide vergrößert sich der Abstand der Cottbuser zum rettenden Ufer von zwei auf 13 Punkte.
Stephan Schmidt (11/2013 - 02/2014): Sieben Spiele, sieben Niederlagen: Mit diesem desolaten Einstand beim FC Energie stellt Schmidt sogar einen Zweitliga-Rekord ein. Nach nur einem Punktgewinn wird der Berliner schließlich entlassen. Unter seiner Ägide vergrößert sich der Abstand der Cottbuser zum rettenden Ufer von zwei auf 13 Punkte. © Foto: fcenergie-museum.de
Jörg Böhme (02/2014 - 05/2014):

Um das Unmögliche zu schaffen, setzen die Cottbuser in der Schlussphase auf ein junges Trainergespann: Der Vizeweltmeister von 2002, Jörg Böhme soll dem FCE gemeinsam mit René Rydlewicz doch noch den Ligaverbleib sichern. Nach drei Siegen aus den ersten vier Spielen kommt in der Lausitz tatsächlich noch mal Hoffnung auf, danach wird unter dem Trainerduo aber kein Spiel mehr gewonnen. Schon zwei Spiele vor Saisonende ist der Abstieg besiegelt.
Jörg Böhme (02/2014 - 05/2014): Um das Unmögliche zu schaffen, setzen die Cottbuser in der Schlussphase auf ein junges Trainergespann: Der Vizeweltmeister von 2002, Jörg Böhme soll dem FCE gemeinsam mit René Rydlewicz doch noch den Ligaverbleib sichern. Nach drei Siegen aus den ersten vier Spielen kommt in der Lausitz tatsächlich noch mal Hoffnung auf, danach wird unter dem Trainerduo aber kein Spiel mehr gewonnen. Schon zwei Spiele vor Saisonende ist der Abstieg besiegelt. © Foto: fcenergie-museum.de
René Rydlewicz (05/2014, 09/2015):

Der zweite Mann der Doppelspitze steht schließlich im bisher letzten Zweitligaspiel des FCE gegen den FC Ingolstadt als Interimstrainer an der Seitenlinie. Mit einer 2:0 Niederlage verabschieden sich die Cottbuser, Rydlewicz darf die Mannschaft im September 2015 noch ein weiteres Mal betreuen.
René Rydlewicz (05/2014, 09/2015): Der zweite Mann der Doppelspitze steht schließlich im bisher letzten Zweitligaspiel des FCE gegen den FC Ingolstadt als Interimstrainer an der Seitenlinie. Mit einer 2:0 Niederlage verabschieden sich die Cottbuser, Rydlewicz darf die Mannschaft im September 2015 noch ein weiteres Mal betreuen. © Foto: fcenergie-museum.de
Stefan Krämer (07/2014 - 09/2015):
 
Mit Krämer holt Energie einen Trainer, der seine Fähigkeiten schon bei seiner vorherigen Station unter Beweis gestellt hat. Dort hatte der Hobby-DJ den schwächelnden Traditionsclub Arminia Bielefeld überraschend zurück in die zweite Liga geführt. Im ersten Drittligajahr des FC Energie holt er zwar den Landespokal, verliert aber zum Ende der Saison den Anschluss an die Aufstiegsränge. Nach einem Fehlstart in die Saison 2015/16 wird er entlassen.
Stefan Krämer (07/2014 - 09/2015): Mit Krämer holt Energie einen Trainer, der seine Fähigkeiten schon bei seiner vorherigen Station unter Beweis gestellt hat. Dort hatte der Hobby-DJ den schwächelnden Traditionsclub Arminia Bielefeld überraschend zurück in die zweite Liga geführt. Im ersten Drittligajahr des FC Energie holt er zwar den Landespokal, verliert aber zum Ende der Saison den Anschluss an die Aufstiegsränge. Nach einem Fehlstart in die Saison 2015/16 wird er entlassen. © Foto: fcenergie-museum.de
Vasile Miriuta (09/2015 - 04/2016):

13 Spiele bleibt Vasile Miriuta nach seiner Anstellung in der 3. Liga ungeschlagen. Da jedoch auch nur drei Siege herausspringen, nähert sich der FC Energie mit dem ungarischen Publikumsliebling mehr und mehr der Abstiegszone. Nach drei Niederlagen im April zieht der FCE schließlich die Reißleine.
Vasile Miriuta (09/2015 - 04/2016): 13 Spiele bleibt Vasile Miriuta nach seiner Anstellung in der 3. Liga ungeschlagen. Da jedoch auch nur drei Siege herausspringen, nähert sich der FC Energie mit dem ungarischen Publikumsliebling mehr und mehr der Abstiegszone. Nach drei Niederlagen im April zieht der FCE schließlich die Reißleine. © Foto: fcenergie-museum.de
Claus-Dieter Wollitz (04/2016 - 12/2019):

Wollitz, die Zweite: Im April 2016 kehrt der Ostwestfale zu Energie zurück, um dessen drohenden Absturz in die Viertklassigkeit zu verhindern. Die Rettungsaktion scheitert knapp, erst zwei Jahre später gelingt einer neu aufgebauten Mannschaft der Wiederaufstieg in Liga drei. Mit dem erneut bitteren Abstieg ein Jahr später landen Wollitz und der FC Energie Cottbus wieder in der Regionalliga. Kurz vor Weihnachten 2019 kommt dann überraschend die erneute Trennung. Es sei "vieles zu Bruch gegangen", sagt Wollitz.
Claus-Dieter Wollitz (04/2016 - 12/2019): Wollitz, die Zweite: Im April 2016 kehrt der Ostwestfale zu Energie zurück, um dessen drohenden Absturz in die Viertklassigkeit zu verhindern. Die Rettungsaktion scheitert knapp, erst zwei Jahre später gelingt einer neu aufgebauten Mannschaft der Wiederaufstieg in Liga drei. Mit dem erneut bitteren Abstieg ein Jahr später landen Wollitz und der FC Energie Cottbus wieder in der Regionalliga. Kurz vor Weihnachten 2019 kommt dann überraschend die erneute Trennung. Es sei „vieles zu Bruch gegangen“, sagt Wollitz. © Foto: fcenergie-museum.de
Sebastian Abt (01/2020 - 08/2020)

Nach der Demission von Wollitz folgt ein großes Stühlerücken bei Energie. Sebastian König übernimmt kurz interimsmäßig den Trainerposten und wird dann Sportlicher Leiter. Neuer Trainer wird der bis dato für die U19 verantwortliche Sebastian Abt. Die Einstands-Saison des 37-Jährigen endete wegen der Corona-Pandemie vorzeitig. Der Start in die Saison 2020/21 fällt dann mit drei Niederlagen desaströs aus, Abt wird am 30. August vom Verein freigestellt.
Sebastian Abt (01/2020 - 08/2020) Nach der Demission von Wollitz folgt ein großes Stühlerücken bei Energie. Sebastian König übernimmt kurz interimsmäßig den Trainerposten und wird dann Sportlicher Leiter. Neuer Trainer wird der bis dato für die U19 verantwortliche Sebastian Abt. Die Einstands-Saison des 37-Jährigen endete wegen der Corona-Pandemie vorzeitig. Der Start in die Saison 2020/21 fällt dann mit drei Niederlagen desaströs aus, Abt wird am 30. August vom Verein freigestellt. © Foto: Frank Hammerschmidt
Tim Kruse arbeitet seit Beginn der Saison 2019/20 im Trainerstab von Energie, mit Abts Antritt als Cheftrainer übernahm er die Rolle als Co-Trainer. Kruse ist 37 Jahre alt und hat als Profi in Düsseldorf, Oberhausen und Halle gespielt - und von 2016 bis 2019 auch 55 Mal für Energie. Doch nach der peinlichen 0:2-Pleite zu Hause gegen den Tabellenletzten der 4. Liga Germania Halberstadt war klar, dass aus der Interimslösung Tim Kruse keine dauerhafte wird.
Tim Kruse arbeitet seit Beginn der Saison 2019/20 im Trainerstab von Energie, mit Abts Antritt als Cheftrainer übernahm er die Rolle als Co-Trainer. Kruse ist 37 Jahre alt und hat als Profi in Düsseldorf, Oberhausen und Halle gespielt - und von 2016 bis 2019 auch 55 Mal für Energie. Doch nach der peinlichen 0:2-Pleite zu Hause gegen den Tabellenletzten der 4. Liga Germania Halberstadt war klar, dass aus der Interimslösung Tim Kruse keine dauerhafte wird. © Foto: Frank Hammerschmidt
Am 11. September 2020 verkündete der FC Energie Cottbus, dass "Wunschkandidat" Dirk Lottner das Traineramt beim FCE übernimmt. Der einstige Profi, der 119 Erst- und 301 Zweitliga-Spiele bestritten hat, ist im Besitz der Fußballlehrer-Lizenz und hat schon Erfahrung als Trainer im Profi-Fußball. Nach einem kurzen Engagement bei Hansa Rostock in der 3. Liga trainierte er zuletzt den 1. FC Saarbrücken in der Regionalliga West. Er betreute die Mannschaft in 148 Pflichtspielen und schaffte mit Saarbrücken in der Saison 2017/18 die Meisterschaft und die damit verbundene Teilnahme an den Aufstiegsspielen. Dort scheiterten die Saarländer knapp am TSV 1860 München.
Am 11. September 2020 verkündete der FC Energie Cottbus, dass "Wunschkandidat" Dirk Lottner das Traineramt beim FCE übernimmt. Der einstige Profi, der 119 Erst- und 301 Zweitliga-Spiele bestritten hat, ist im Besitz der Fußballlehrer-Lizenz und hat schon Erfahrung als Trainer im Profi-Fußball. Nach einem kurzen Engagement bei Hansa Rostock in der 3. Liga trainierte er zuletzt den 1. FC Saarbrücken in der Regionalliga West. Er betreute die Mannschaft in 148 Pflichtspielen und schaffte mit Saarbrücken in der Saison 2017/18 die Meisterschaft und die damit verbundene Teilnahme an den Aufstiegsspielen. Dort scheiterten die Saarländer knapp am TSV 1860 München. © Foto: Michael Bermel/Eibner-Pressefoto