Wie zu der Zeit, als der Vater von Ludwig Leichhardt Ziegel und Torf mit seinem Kaffenkahn auf dem Wasserweg nach Berlin transportierte, so können in diesem Sommer Besucher des Schwielochsees über das Gewässer kreuzen. Anlässlich der Feiern zum 200. Geburtsjahr des Australienforschers Ludwig Leichhardt kommt die "Concordia" von Fürstenberg/Havel heruntergefahren. Peter Alker, Kapitän und Schiffbau-Ingenieur, der den Lastensegler originalgetreu aufgebaut hat, erfüllt sich mit der Reise zum Schwielochsee selbst einen Wunsch. "Ich wollte hier schon immer mal segeln", sagt er. "Wir fahren bei jedem Wetter, wir haben auch Planen dabei, falls es regnet."

Ab dem 27. Juli stehen täglich zwei Fahrten auf dem Plan. Um 10 Uhr, um 14 Uhr und im Wechsel um 19 Uhr können Gäste mit der "Concordia" auf dem Schwielochsee unterwegs sein. Goyatz und Zaue sind Abfahrts- und Ankunftsorte. Die Fahrten kosten zwischen zehn und 20 Euro. Am Samstag, 3. August, begleitet der Kaffenkahn den Bootskorso. Dann ist um 18.30 Uhr Start in Goyatz. Diese Karten kosten 25 Euro. In Zusammenarbeit mit der Tourismus Entwicklungsgesellschaft Lieberose/Oberspreewald (TEG) können Teilnehmer der Rundschau-Sommertour mit dem Kaffenkahn "Concordia" auf dem Schwielochsee segeln. Da die Zahl begrenzt ist, wird für diese Tour eine Anmeldung benötigt.

Die Sommertour mit dem Kaffenkahn startet am Dienstag, 30. Juli, um 10 Uhr in Goyatz. Der Ab- und Anlegeplatz befindet sich am Gasthaus "Hafenterrassen". Die Rufnummer für die Anmeldung wird in der kommenden Woche veröffentlicht.