Er atmet schneller als sonst. Über die aus dem Maul hängende Zunge verdunstet Feuchtigkeit. So kühlt sich das Tier ab. Hunde sind klug genug, sich bei Hitze möglichst in den Schatten zu legen und wenig zu bewegen.

Katzen: Stubentiger lecken zur Abkühlung ihr Fell ab. Die Verdunstung des Speichels kühlt. Bei großer Hitze öffnen sie außerdem ihr Maul und hecheln.

Schweine: Der Spruch "schwitzen wie ein Schwein" zeugt von Unwissenheit. Denn die Borstenviecher können gar nicht schwitzen und ihre Temperatur über die Haut regulieren. Sie geben Wärme über ihre Zunge ab und hecheln. Zudem werden sie träge und fahren ihren Stoffwechsel herunter. Kein Schwein würde freiwillig in die pralle Sonne gehen, weil die nackte Haut schnell einen Sonnenbrand bekommt.

Hasen: Sie benutzen ihre "Löffel" als Temperaturregler. Bei Hitze werden die wenig behaarten Ohren stärker durchblutet und geben Körperwärme ab. Außerdem hecheln Hasen, die sich bei Hitze möglichst im Schatten von Gebüschen verstecken.

Vögel: Sie plustern sich auf - so kommt kühlender Wind schneller an die Haut, und es staut sich nicht zu viel Wärme im Gefieder. Außerdem suchen Vögel nach einem erfrischenden Bad.

Störche: Störche beschmieren ihre Beine gern als Sonnenschutz mit flüssigem Kot. Das darin enthaltene Wasser entzieht beim Verdunsten dem Körper Wärme. Zurück bleibt auffallend helle Farbe.

Bienen: Wird es im Stock zu warm, setzen sich Arbeitsbienen vor den Eingang und fächeln Luft hinein. Als lebende Ventilatoren lassen sie dazu ihre Flügel vibrieren. Bei starker Hitze suchen sich Bienen zudem schattige Plätzchen und landen an Pfützen, um zu trinken.