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Die Enttäuschung

Ärger über Platz elf: Trainer Hannu Järvenpää (oben links) und seine Lausitzer Füchse sind weit entfernt von den Playoff-Plätzen.
Ärger über Platz elf: Trainer Hannu Järvenpää (oben links) und seine Lausitzer Füchse sind weit entfernt von den Playoff-Plätzen. FOTO: Heide
Weißwasser. Daumen runter für die Lausitzer Füchse. Die Kufencracks von Trainer Hannu Järvenpää können noch nicht an die vergangene Saison in der DEL2 anknüpfen und holen bislang nur einen Punkt pro Spiel. Steven Wiesner

Wenn Sie gerade einen Trainer fragen, gegen welche Eishockey-Mannschaft er zurzeit gerne spielen würde, sind die Lausitzer Füchse womöglich weit vorn unter den Antwortmöglichkeiten. "Vor allem im ersten Drittel", würde der befragte Trainer wahrscheinlich noch hinterherschieben. Denn die Sachsen haben nicht nur auf die Saison bezogen einen Stotterstart hingelegt, sondern offenbarten bisher auch in jeder einzelnen der neun Partien Startschwierigkeiten. Auffällig: Die Weißwasseraner haben noch kein einziges 1. Drittel für sich entscheiden können und in den ersten 20 Minuten schon viele Punkte verspielt. So stehen die Füchse nach neun Spieltagen mit gerade mal neun Punkten da und sind Tabellenelfter. Für den Vorjahressechsten, der seinerzeit recht souverän in die Playoffs eingezogen war, ist diese Saison also zumindest punktemäßig eine Enttäuschung. Nach dem Derby am Freitag zu Hause gegen Dresden (war bei Redaktionsschluss noch nicht beendet) spielen die Lausitzer Füchse am Sonntag in Bayreuth. Vielleicht können sie ja dann schon eine Trendwende einleiten.