Mit dem Pfiff der Fabriksirene um 12 Uhr wird das Dampfventil geöffnet, und die Kolben der Dampfmaschinen in den Brikettpressen aus den Jahren 1893 und 1906 setzen die großen Schwungräder in Bewegung. Unter Zischen und Fauchen kommen nun die Brikettstempel in Gang. Immer wieder faszinierend, wie das Zusammenspiel der alten Maschinentechnik im gleichmäßigen Rhythmus funktioniert. Der Schaubetrieb "dampfbetriebene Brikettpressen" wird bis etwa 16 Uhr zu sehen sein. Bereits ab 10 Uhr beginnen an diesem Tag die Fabrikführungen. Für die kulinarischen Genüsse dampft die Gulaschkanone und nachmittags die Kaffeemaschine. Die beiden nächsten Dampftage sind für den 4. Juli zum Tag des Bergmanns und am 12. September zum Tag des offenen Denkmals geplant. red/fh