"Mit der Wasservogel-Zählung wollen wir herausbekommen, wie sich die Bestände der einzelnen Arten entwickeln und welche Rastgebiete von internationaler, nationaler oder regionaler Bedeutung sind." Die Daten seien unter anderem wichtige Grundlage für die naturschutzrechtliche Sicherung der Gewässer und Feuchtgebiete.

Die Wasservogel-Zählung gibt es in Deutschland seit Ende der 1960er Jahre: Seitdem werden achtmal im Jahr zwischen Mitte September und Mitte April die Rastvögel an den Küsten von Nord- und Ostsee sowie an den Binnengewässern und in den Feuchtgebieten gezählt.

Die Wasservogel-Zählung sei damit das älteste und umfangreichste Vogelmonitoringprogramm Deutschlands, sagte der Biologe. Sie ist eingebunden in ein nahezu weltumspannendes Netz an Zählgebieten.