Weitere Stationen sind Frankfurt am Main und die KZ-Gedenkstätte Bergen-Belsen in Niedersachsen.

Der fünfte Staatsbesuch der Queen in Deutschland ist nach Medienberichten mit der Sicherheitsstufe 2 eingeordnet, was bedeutet, dass es die theoretische Möglichkeit eines Anschlags gibt, aber keine Hinweise darauf vorliegen. Absperrgitter zum Beispiel am Hotel Adlon, wo Elizabeth II. wohnt, sollen neugierige Berliner und Touristen etwas auf Abstand halten.

Im heimischen Großbritannien absolvierte die Queen derweil ihren letzten großen öffentlichen Auftritt vor der Reise. Am fünften und letzten Tag der weltberühmten Pferderennen im englischen Ascot fuhr sie wie gewohnt kurz vor dem ersten Rennen in einer Kutsche vor. Neben ihr saß Prinz Philip (94), der sie während ihrer dreitägigen Deutschland-Reise begleiten wird. Seit Dienstag war die Monarchin mit Familienmitgliedern täglich an der Rennbahn, wo auch ihre eigenen Pferde antraten. Sie wirkte dabei stets gut gelaunt.

Auch kommende Woche ist der Terminplan gefüllt: Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundespräsident Joachim Gauck in Berlin stehen ebenso auf dem Programm wie eine Geburtstags-Nachfeier, ein Staatsbankett und ein Rundgang am Brandenburger Tor. Dabei wird die Monarchin einen Regenschirm brauchen, das Wetter bleibt schlecht. In Frankfurt wird die Queen die Paulskirche besichtigen. Der Besuch der KZ-Gedenkstätte Bergen-Belsen ist die letzte Station der Reise.