Mehrere Deutsche sind bei einem fürchterlichen Busunfall in der ägyptischen Urlaubsregion am Roten Meer ums Leben gekommen. Auch drei Ägypter starben bei dem Zusammenstoß zweier Kleinbusse, von denen nur Schrott übrig blieb. Die Bundesbürger, die am Sonntag nahe dem beliebten Urlaubsziel Hurghada ihr Leben ließen, waren nach Angaben aus ägyptischen Sicherheitskreisen vier Männer und eine Frau. Die Fluggesellschaft Tuifly teilte mit, vier Mitglieder einer Flugzeug-Crew seien getötet worden. Weitere seien schwer verletzt worden.

Die Busfahrer in der Urlauberregion am Roten Meer sind für ihren leichtsinnigen Fahrstil berüchtigt. Der Unfall geschah den Behörden zufolge an der Zufahrt zu einer Urlaubssiedlung an der Straße zwischen Hurghada und dem südlicheren Safaga. Grund für den Zusammenstoß war demnach überhöhtes Tempo. Den Helfern bot sich ein grausiges Bild. Die beiden weißen Transporter wurden völlig zerfetzt.

Vier deutsche Todesopfer hatten für die Fluggesellschaft Tuifly gearbeitet, wie das Unternehmen in Hannover mitteilte. Zwei weitere befänden sich mit schweren Verletzungen in einem ägyptischen Krankenhaus. An Bord eines Kleinbusses sei eine sechsköpfige Crew von Tuifly gewesen. Über ihre Identität war zunächst nichts Genaues bekannt. Außenminister Guido Westerwelle (FDP) schaltete den Krisenstab des Auswärtigen Amtes ein. "Der deutsche Botschafter ist auf dem Weg zum Unfallort. Der Bundesaußenminister empfindet tiefes Mitgefühl mit den Angehörigen", sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes.