Nachdem sich bei Cottbus die Nervosität gelegt hatte, verlief das Spiel bis zur 20. Minute ausgeglichen. Anschließend vergrößerte Lübbenau mit seinem schnellen Spiel den Vorsprung. Mit einer scheinbar sicheren 23:18-Führung ging es in die Pause.Was nach dem Wiederanpfiff geschah, bleibt unbegreiflich. Bei Lübbenau lief nichts mehr zusammen. Die Deckung vernachlässigte ihre Aufgaben. Durch einfache Rückraumtreffer gelang es Cottbus, den Rückstand stetig zu verkürzen. Im Angriff nahmen die Hausherren Danny Pathe und André Krüger in Manndeckung, womit die vier verbliebenen Lübbenauer nicht zu Recht kamen und immer wieder unnötige Ballverluste in Kauf nehmen mussten. Dem LHC gelang in der 50. Minute der 28:28-Ausgleich und wenig später die Führung. Nachdem der nächste Konter zum 32:30 führte, spielten die Gastgeber ihre Cleverness aus. Die TSG verlor dagegen völlig den Faden und ließ sich in den letzten Minuten regelrecht vorführen. Das Team befindet sich nach der 33:41-Niederlage nun wieder mitten im Abstiegskampf.Nach diesem Spiel müssen sich die TSG-Akteure fragen lassen, ob bei ihnen die Einstellung zur Mannschaft stimmt. ssc