Darauf weist der Eigentümerverband Haus und Grund Deutschland in Berlin hin. Eine einmal erteilte Nutzungserlaubnis kann vom Vermieter allerdings nur wieder entzogen werden, wenn ein triftiger Grund vorliegt.

Wenn eine gemeinschaftliche Nutzung des Gartens durch den Vermieter erlaubt worden ist, muss durch den Nutzer auf die Belange der übrigen Mieter Rücksicht genommen werden.

Der Garten kann also beispielsweise nicht als freie Auslaufstätte für einen Hund genutzt werden, wenn andere Mieter dadurch gestört werden oder als Grillfläche, wenn der Rauch im übrigen Haus zu eingeschränkter Nutzbarkeit der Balkone führt.. Um die Gartenpflege muss sich grundsätzlich der Vermieter kümmern.

Ist der Garten hingegen mit vermietet worden, darf der entsprechende Mieter ihn alleine nutzen. Auch der Vermieter ist dann von einer Nutzung ausgeschlossen. Dafür wird der Mieter dann auch zur Pflege des Gartens verpflichtet. Allerdings ist dies auf einfache Pflegearbeiten wie regelmäßiges Rasenmähen beschränkt. Für das entfernen von Sträuchern und Bäumen, also für gröbere Arbeiten, ist der Vermieter verantwortlich. Der Mieter darf diese Arbeiten auch nur mit Zustimmung des Vermieters selber durchführen.