Da die erste Begegnung danach in Falkensee in den Sand gesetzt wurde, mussten die folgenden drei Partien gewonnen werden. Zwei Erfolge sind zwischenzeitlich geschafft. Der letzte Schritt ins Ziel ist am morgigen Samstag in Neuruppin beim Tabellendritten der Brandenburgliga fällig.

Dabei reist das altbekannte Personalproblem als ungeliebter Fahrgast im Mannschaftsbus mit in den Norden Brandenburgs. Marc Metzing fehlt Gelb/Rot-gesperrt. Sebastian Rieger und Martin Scholz pausieren berufsbedingt und Steffen Knöfel reiht sich mit einem Muskelfaserriss in die Verletztenliste ein. Neu zur Mannschaft stoßen wird wahrscheinlich Sommerzugang Peter Kasubke, der nach Wechselsperre und einer Verletzung spielbereit ist. „Neuruppin hat einen der stärksten Kader der Brandenburgliga“, weiß Lübbens Trainer Frieder Andrich um die Schwere der Aufgabe. „Aber wir liegen denen irgendwie nicht“, erinnert sich der Übungsleiter an die zwei Lübbener Siege (3:2 und 1:0) der Vorsaison. Er hoffe, dass die zwei Pleiten noch in den Köpfen der MSV-Kicker sind und „ihnen schwere Beine machen“. In jedem Fall wird seine Mannschaft die gleiche Marschroute wie beim 1:0-Sieg der Vorsaison in der Fontanestadt bekommen. „Wir werden die Defensive stärken und unser Heil bei Kontern suchen.“

In der laufenden Saison hat der MSV Neuruppin von drei Heimspielen eins verloren. Gegen Frankfurt (Oder) setzte es am sechsten Spieltag ein 2:3. Siege gab es gegen Babelsberg 03 II (1:0) und Strausberg (3:1).

Mit Geschlossenheit, einer guten Abwehrleistung, viel Kampfgeist und ein bisschen Glück könnte das gesetzte Ziel noch erreicht werden.