Da heimisches Gänse- und Entenangebot knapp bemessen sei, werde in Supermärkten oft Importware aus Osteuropa angeboten. Diese Tiere könnten gestopft worden sein, um eine Fettleber zu erzeugen. Gänse würden häufig auch lebend gerupft, um Daunen zu gewinnen. Solches Vorgehen müsse auf der Verpackung nicht deklariert werden. Allerdings weisen laut Verbraucherzentrale immer mehr Hersteller aus Imagegründen darauf hin, dass ihre Tiere nicht gestopft und gerupft worden. Nur jede siebte bis achte Gans im Handel stamme aus heimischer Erzeugung. In Deutschland werden die Tiere meist im Freien auf Weiden gehalten.

Rückwärts anecken kann teuer werden

Wer rückwärts aus einer Parkbucht fährt, haftet bei einem Unfall allein. Das berichtet der „NJW-Rechtsprechungs-Report Zivilrecht“, Heft 19/11, unter Berufung auf ein Urteil des Oberlandesgerichts Köln (Az.: 5 U 26/11). Ein Autofahrer, der sich in den laufenden Verkehr einordnen wolle, habe demnach besondere Sorgfaltspflichten. Das gelte insbesondere beim Zurücksetzen auf die Fahrbahn. Zugunsten des Unfallgegners darf in diesen Fällen angenommen werden, dass der Unfall für ihn unvermeidbar war. Daher komme eine Mithaftung nicht infrage.

Bunte Weihnachtspost kostet mehr Porto

Ein Standardbrief kostet 55 Cent Porto. Ist der Briefumschlag jedoch bunt, werden 90 Cent Porto fällig. Bei kleinen Mengen macht die Post jedoch zu Weihnachten eine Ausnahme. Der Grund für das erhöhte Porto sei, dass die Maschinen die Adresse nicht lesen können und der Brief per Hand aussortiert werden muss, sagte eine Sprecherin der Deutschen Post. Sie rät auch davon ab, die Adresse gold- oder silberfarben zu schreiben, weil das die Lesbarkeit erschwert.