"Das ist Unsinn", sagte er zum Prozessbeginn vor dem Schwurgericht in Bochum am Montag. In dem Prozess geht es um versuchte Anstiftung zum Mord.

Der inzwischen 41 Jahre alte Mann gab zu, im Januar 2002 zurecht wegen Mordes verurteilt worden zu sein. "Die Sache von damals ist vollkommen zurecht abgeurteilt worden", sagte er den Richtern. In dem damaligen Prozess um den Ritualmord hatte er noch geschwiegen, danach sogar ein Buch geschrieben, indem er seine Unschuld beteuert hatte.

Der Angeklagte hatte im Jahr 2001 mit seiner später ebenfalls verurteilten Ehefrau einen Arbeitskollegen in eine Wittener Wohnung eingeladen. Der Gast wurde mit 66 Hammerschlägen und Messerstichen getötet.