Und diese Ausgaben summieren sich schnell, wie eine Untersuchung der Stiftung Warentest zeigt ("Finanztest"-Ausgabe 3/2016). Demnach gehen beispielsweise Anlegern mit einem 100 000-Euro-Wertpapierdepot bei einer teuren Filialbank pro Jahr rund 1000 Euro durch die Lappen.

Ein Tipp, um die Ausgaben zu reduzieren: Im Internet gibt es bei Banken und Onlinebrokern kostenlose Depots. Wer vorher ein teures Depot hatte und häufiger umschichtet, kann nach Angaben der Warentester bis zu vierstellige Summen pro Jahr sparen. Hat man ein günstiges Angebot gefunden, erledigt in der Regel der neue Depotanbieter die weiteren Schritte für den Wechsel.

Ein Kostenvergleich lohnt sich auch, wenn man bei seiner Bank bleiben will. Denn Angebote der Konkurrenz stärken die eigene Verhandlungsposition. Gerade bei Aufschlägen, Depotkosten und Provisionen hat die Bank meist Spielräume.