Das 81 Seiten starke Papier sorgt für gemischte Gefühle. Die Fantasie ist ein Millionen-Vorhaben, mit dem der frühere Truppenübungsplatz zwischen Lieberose und Peitz, Spreewald und Schlaubetal als vorerst teures Mädchen INA zu neuem Leben erweckt werden soll (die RUNDSCHAU berichtete). Mit der Naturausstellung sollen Landschafts- und Artenschutz sowie die regionale Tourismuswirtschaft verknüpft werden. "Im Kern des Gebietes haben wir die Natur-Potenziale, drumherum eine Kruste aus Städten und Gemeinden. Beides wird miteinander verbunden über Rad- und Wanderwege", erläutert Planer Martin Janotta.Wüste, Moore, Heide und Wald prägen die "größte Fläche für Biodiversität", also biologische Vielfalt. "Die Region muss zunächst einig sein, dass die INA von allen gewollt ist", wirbt Bernd Boschan, Chef des Amtes Lieberose/Oberspreewald. Nur dann bestehe Aussicht, dass sich Bund und Land als Finanziers in einer Größenordnung beteiligen, die dem Vorhaben die nötige Aussteuer mitgibt. Allein auf der Fläche des Landkreises Dahme-Spreewald sind Investitionen in Höhe von 17 Millionen Euro fällig. Das aber heißt nicht, dass allein der Kreis das Geld aufbringen muss. "Es gibt verschiedene Träger für die Vorhaben", sagt Planer Martin Janotta. Eine neu zu gründende Gesellschaft für die INA lehnen die LDS-Abgeordneten ab. jg