Die Nachfrage wird immer größer. Dieses "Sharing Economy"-Prinzip findet im Internet-Zeitalter immer mehr Anhänger. Man kauft die Dinge nicht mehr alleine für sich, sondern mietet sie für einen bestimmten Zeitraum, teilt sie mit anderen oder tauscht sie. Das Internet bietet für diese Art des Konsums einfachere Möglichkeiten. Und die Nachfrage bei den Nutzern steigt. Eine vom Branchendienst Bitkom durchgeführte repräsentative Umfrage unter 1135 Internetnutzern hat ergeben, dass bereits 16 Prozent der Befragten Dinge wie Werkzeuge, Sportgeräte oder Unterhaltungselektronik über eine Sharing-Plattform bezogen haben. Deutlich höher noch ist die Zahl derer, die sich das in Zukunft für sich vorstellen können. Werkzeuge sind dabei mit fast 40 Prozent das interessanteste Sharing-Objekt für die Befragten, gefolgt von Musik und Filmen (31 Prozent) sowie Sport- und Freizeitgeräten (30 Prozent). Im Netz findet sich eine Vielzahl von Sharing-Plattformen: Die Seite allenachbarn.de organisiert Nachbarschaftshilfe vor Ort. Bei hitflip.de kann man zum Beispiel CDs, DVDs, Spiele und Bücher tauschen. Und auf der Plattform kleiderkreisel.de lässt sich Kleidung tauschen, verkaufen oder verschenken. Leihdirwas.de bietet die Möglichkeit, unterschiedlichste Gebrauchsgegenstände sowohl zu leihen als auch zu verleihen. Und bei Jobsharing können sogar neue Team-Mitarbeiter gefunden werden.