Immer mehr Bildschirme werden inzwischen in 4K-Auflösung (3840 zu 2160 Pixel) angeboten.

Sie bieten mehr Platz auf dem Bildschirm für Programmfenster oder ermöglichen Spielen in höherer Auflösung mit mehr Details. Allerdings stellen sie auch enorm gesteigerte Anforderungen an den angeschlossenen Computer. Nicht jeder Rechner kann mit den 4K-Monitoren sinnvoll zusammenarbeiten. Hier eine Checkliste:

Grafikkarte: Damit auch die volle Auflösung des neuen Monitors genutzt werden kann, muss die Grafikkarte im Notebook oder PC mitspielen, schreibt die Zeitschrift "PC Magazin" (Ausgabe 12/2015). Deshalb vorher prüfen, ob der Grafikchip auch 4K unterstützt. Der in vielen Rechnern verbaute Intel-HD-Graphics-4000-Chip bietet beispielsweise nur eine maximale Auflösung von 2560 zu 1440 Pixeln.

Anschlüsse: Für anständigen 4K-Betrieb müssen Computer und Bildschirm mindestens per Display-Port 1.2 oder HDMI 2.0 verbunden sein. Darunter gibt es nämlich nicht die volle Bildwiederholrate von 60 Hertz (Hz). Mit dem weit verbreiteten HDMI 1.4 gibt es nur 30 Hz, was den normalen Windowsbetrieb schon einschränkt und bei Spielen und Videos kein Vergnügen ist.

Betriebssystem: Unterstützt die Software die hohe Auflösung? Wenn nicht, können Schaltflächen oder Schriften schnell unleserlich klein werden. Ab Win dows 8.1 kommt das Betriebssystem mit 4K-Auflösung meistens gut klar. Falls nicht, lässt sich die Skalierung der Programme in den Einstellungen anpassen.