zum 25. Oktober zur Welt gebracht. Es ist das dritte Junge der Affenfamilie innerhalb von sechs Jahren. Im Dezember 2005 war Wilma geboren worden. Im Herbst 2009 bekam die Affenfamilie erneut Nachwuchs. Und wieder fast drei Jahre hat es gedauert, bis jetzt das dritte Baby geboren wurde. „Wir sind natürlich stolz darauf, dass es so gut klappt mit dem Nachwuchs bei unseren Weißhandgibbonaffen“, sagt die Leiterin des Tiergeheges, Diana Enigk.

Die Jungen bleiben bei den Eltern, bis sie geschlechtsreif sind. Das dauert fünf bis sechs Jahre. Dann müssen sie die Familie verlassen. So ist Wilma in diesem Jahr in den Tierpark nach Finsterwalde gekommen. Die Finsterwalder hatten sich einen Weißhandgibbon-Mann zugelegt und suchten für ihn eine Frau. „Da kam unsere Wilma gerade richtig“, so Diana Enigk. Das zweite Junge geht an den Zoo nach Hoyerswerda, weil Mutter Vicky von dort kommt. Das Jüngste gehört wieder den Herzbergern.

Ob es ein Junge oder ein Mädchen ist, kann man noch nicht sehen. „Aber es ist gesund“, sagt Diana Enigk. Die Affeneltern sind sehr fürsorglich, und die große Schwester zeigt sich nicht im Geringsten eifersüchtig, sondern schaut sich das Kleine oft an. „Das ist putzig“, freut sich die Tierpark-Chefin. Mutter Vicky sorgt auch dafür, dass das Kleine viel frische Luft bekommt. Noch sind die Affen im Außengehege. Denn die Kälte macht ihnen nichts aus.

Wie das Affenbaby heißen soll, darüber könnten vielleicht wieder die Herzberger beim Tierparkfest entscheiden. Der Tierparkverein kommt in einigen Tagen zusammen. „Dann werden wir darüber reden“, so Vorsitzender Reinhard Neupert.