Eine deutsche Großbank biete ihren Kunden derzeit Immobiliendarlehen in Schweizer Franken an. Geworben werde dabei mit der Sicherheit einer stabilen Währung und den niedrigen Zinsen in der Schweiz. Das Darlehen sei aber nur mit variablem Zinssatz zu haben, warnt die Verbraucherzentrale. Sollten die Zinsen in der Schweiz steigen, würden sich auch die für den Kredit fälligen Zinsen erhöhen.
Der nach Schweizer Franken berechnete Kredit wird nach Angaben der Verbraucherschützer zudem in Euro ausbezahlt und muss auch in Euro zurückgezahlt werden. Sollte sich der Wechselkurs des Franken gegenüber der europäischen Währung verschlechtern, würden auch die fälligen Raten steigen. Umgekehrt könne der Kredit natürlich auch billiger werden, wenn der Franken an Wert verliert. Ein Darlehen in einer Fremdwährung seien "eine Wette auf das Zinsniveau und den Wechselkurs" und "somit für eine solide Baufinanzierung nicht geeignet", warnen die Verbraucherschützer. (AFP/sha)