Oktober statt. Beide 8. Klassen der Oberschule Elsterwerda nahmen daran teil. In dieser Woche wurden die Klassen in vier Gruppen aufgeteilt. Die Schülerinnen und Schüler konnten sich dabei an vier Tagen mit je zwei Berufsfeldern bei der WEQUA GmbH und bei der TÜV Rheinland Akademie GmbH vertraut machen.

Bei der WEQUA GmbH lernten wir am ersten Tag viele Dinge aus den Bereichen Holz und Hotel/Gastronomie kennen. Wir arbeiteten in einer Holzwerkstatt. Dort zeichneten wir zuerst einen Igel auf ein Holzbrett, den wir hinterher aussägten und zum Schluss noch ausfeilten. Alle waren stolz auf ihre Werke. Am Dienstag besuchten wir ein Hotel in Lauchhammer, wo wir Einblick in den Betriebsablauf erhalten haben. Dort gab man uns die Möglichkeit, ein klassisches 4-Gänge-Menü zuzubereiten, welches aus verschiedenen Komponenten bestand. Es haben immer zwei bis drei Personen ein Gericht zubereitet. Uns wurden Hilfestellungen gegeben und verschiedene Handgriffe und Techniken gezeigt. Das Vorhaben "Kochen" war so erfolgreich, dass alle Gerichte so gut gelungen waren, dass alles sehr gut geschmeckt hat. Des Weiteren erfuhren wir, wie man einen Tisch ordentlich eindeckt und die Speisen serviert. Am dritten Tag durften wir dann die TÜV Rheinland Akademie in Elsterwerda besuchen. Dort haben wir in den Bereichen Kunststoff und Metall gearbeitet. In der Metallwerkstatt stellten wir eigene Namensschilder her. Vor allem das Sägen des Metalls hat sehr viel Kraft in Anspruch genommen. In der Kunststoffwerkstatt haben wir einen Schuhanzieher, einen Schlüsselanhänger und einen Schlüsselhalter hergestellt, die wir durch das Erhitzen des Kunststoffes zurechtgebogen haben. Alle hergestellten Werkstücke durften wir mit nach Hause nehmen. Am letzten Tag fand eine Auswertung statt, wobei alle ein Plakat zu den Traumberufen angefertigt haben. Jeder Einzelne von uns hat sehr viel Neues gelernt und allen hat es großen Spaß gemacht.

Die gewonnenen Erfahrungen werden uns sicher bei der künftigen Berufswahl beeinflussen und helfen, in den nächsten beiden Schuljahren für jede Schülerin und jeden Schüler einen geeigneten Schülerbetriebspraktikumsplatz zu wählen.

Dieses Projekt wird im Rahmen der "Initiative Oberschule" (IOS) vom Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg, vom Europäischen Sozialfonds und der Bundesagentur für Arbeit gefördert.

Mehr Rücksicht auf andere nehmen

Andrea Koch aus Finsterwalde schreibt zum Tod ihrer Katze:

Es war am 26. November zwischen 6.30 und 7.30 Uhr. Unser Kater Malik wird im Heinrichsruher Weg in Finsterwalde in der 30er-Zone vor unserer Haustür angefahren und ist an seinen Verletzungen verstorben. Ein Moment später war auch schon der Wirtschaftshof zur Stelle und wollte ihn entsorgen. Vom Fahrzeughalter leider keine Spur.

Wir sind sehr traurig und erschrocken über soviel Sorglosigkeit. Täglich beobachten wir viel zu schnell fahrende Fahrzeuge in unserer 30er-Zone.

Diesmal war es ein Tier ... es könnten auch spielende Kinder sein. Wir sollten wieder mehr auf andere schauen und achtgeben und nicht nur mit der Gardine wackeln!

Danke für den Erhalt der schönen Schwimmhalle

Dr. Wilfried Arsand aus Dübrichen schreibt:

Es ist schon zur Gewohnheit, zur Notwendigkeit und zu einem wöchentlich freudvollen Erlebnis für mich geworden - das Seniorenschwimmen in der Doberluger Schwimmhalle. Da die Sommerpause beendet war, sollte es wieder losgehen, wie ich aus der Zeitung erfuhr.

Als ich nun an einem Mittwoch wie immer den Umkleide- und Duschraum betrat, war das Ganze ein übliches Ritual und es gab nichts Besonderes, das mir aufgefallen wäre. Auch beim Betreten der Schwimmhalle selbst empfing mich das übliche Bild - glaubte ich anfangs jedenfalls, bis ich mich dem Beckenrand näherte und jene erfreulichen Veränderungen wahrnahm: Da prangten die beiden neuen Einstiege, bequem und sicher zu nutzen, besonders der eine, der auch dem älteren Bürger einen sicheren Zugang ins Becken ermöglicht, der aber auch in seiner Funktionalität besticht, da er jederzeit herausgenommen werden kann, wenn dies für ein bestimmtes Schwimmereignis notwendig ist. Aber auch die verchromte Führungsstange erstrahlte in neuem Glanz und wurde von neu eingesetzten Fliesen gehalten. Keine Rostflecken mehr, keine bröckelig gewordenen Ränder, weil sämtliche schadhafte Fliesen durch neue ersetzt wurden - einfach ein Eindruck von Sauberkeit und Gediegenheit. Letzteres trifft für den Duschraum und die sanitären Einrichtungen ebenso zu.

Danke der Projektantin und Dank auch den Stadtvätern, dass sie die alte, schöne Schwimmhalle erhalten haben! Ein Schwimmbecken für den Unterricht, für zahlreiche Angebote wie Tauchkurse oder Rettungsschwimmer-Lehrgänge durch Schwimmmeister Uwe Schwarze, dazu das viermalige wöchentliche Angebot des Seniorenschwimmens, um nur einiges des breit gefächerten Angebotes zu nennen, und alles für einen erträglichen Preis - in welcher Kleinstadt finden wir das noch einmal?

Wer dies nicht nutzt, der ist selber schuld.