Den ihm vorgeworfenen Eierwurf während einer Stadtverordnetenversammlung bestreitet er aber nach wie vor. "Ich bekenne mich nicht als Täter", so Weigel.Der Rentner wurde beschuldigt, während einer Stadtverordnetenversammlung ein rohes Ei auf den Präsidiumstisch geworfen zu haben. Das erfülle den Straftatbestand der Beleidigung, so das Gericht. Gegen Weigel werde deshalb eine Geldstrafe von 20 Tagessätzen je 15 Euro - also insgesamt 300 Euro - festgesetzt. Außerdem musste er die Kosten des Verfahrens in Höhe von 60 Euro tragen. Weigel bedankt sich bei den Bürgern "für die ehrlichen Spenden und Unterschriften", kritisiert aber zugleich die Stadtspitze. "Ich war durch die Unterschriftensammlung offenbar unbequem geworden", sagt er.Vor Weihnachten habe er den ersten Strafbefehl erhalten, zum 75. Geburtstag die Vorladung und am Gründonnerstag den zweiten "Ablaßbrief". Zugleich kritisiert Weigel, dass das "Volksbegehren mit Findigkeiten außer Kraft gesetzt wurde". Das sei eine Beleidigung für Tausende von Cottbuser Bürgern, die ohne Zwang für den Erhalt ihrer Straßenbahn unterschrieben hätten. sh