Bei Schadstoffmessungen waren alarmierende Werte für Ströbitz festgestellt worden. Danach seien im Brunnenwasser mehr als zehn Mikrogramm je Liter chlorierte Lösungsmittel nachgewiesen worden, so Umweltamtsleiter Thomas Bergner. Der Grenzwert liege genau bei zehn Mikrogramm, "eigentlich dürfte aber überhaupt nichts im Grundwasser sein", sagt Bergner. Die Schadstoffe stammen vom Gelände des früheren Potsdamer Chemiehandels in der Parzellenstraße. Rund 83 Tonnen giftiger Chemikalien seien dort zu DDR-Zeiten unkontrolliert im Erdreich versickert. sh