Hintergrund seien die ungeklärten Finanzierungsfragen für neue Straßenbahnfahrzeuge. Möglich wären Busse mit Erdgasantrieb oder Hybrid-Technologien oder sogar der teilweise Einsatz von Oberleitungsbussen. "Die Stadt Cottbus läuft sehenden Auges in das nächste massive Haushaltsdebakel. Denn mit jedem Meter neuer Bahninfrastruktur steigen die möglichen Kosten für eine eventuelle Abkehr von der Straßenbahn, da die Fördergelder hierfür wahrscheinlich zurückzuzahlen wären", sagt Schulze. "Prinzipiell sehen wir uns nicht als Gegner der Straßenbahn, aber leider können wir in der jetzigen Haushaltslage weitere Investitionen für den ÖPNV nicht finanzieren", erklärt Schulze.