Der Mann sei am Nachmittag mit zwei weiteren Männern aus rund 4300 Metern Höhe aus einem Flieger gesprungen, teilte Polizei-Sprecher Berndt Fleischer gegenüber der RUNDSCHAU mit. „Der Fallschirm ist zunächst ordnungsgemäß aufgegangen, hat sich dann jedoch in etwa 1000 Metern Höhe wieder zusammengeklappt“ , so Fleischer. Der Mann sei daraufhin ungebremst zu Boden gestürzt und habe sich dabei tödliche Verletzungen zugezogen. „Er ist nicht auf dem Flugplatz, sondern unweit des Neuhausener Bahnhofs abgestürzt“ , so der Sprecher des Polizei-Schutzbereiches Cottbus/Spree-Neiße.
„Wir gehen nach bisherigen Erkenntnissen von einem Unglücksfall aus und haben die Ermittlungen zur Ursache aufgenommen“ , erklärte Fleischer. Der Cottbuser sei ein erfahrener Fallschirmspringer gewesen. Er hatte am Samstag laut Fleischer seinen 502. Sprung absolviert. Nach ersten Erkenntnissen könne ein Fehler des Springers aber dennoch nicht ausgeschlossen werden, erklärte der Sprecher.
Die beiden anderen Springer seien problemlos auf dem Flugplatz gelandet. (Eig Ber./sh)